14 Millionen Euro sind das Limit

Investitionsrahmen für Samtgemeinde Jesteburg.

mum. Jesteburg.
Der Rat der Samtgemeinde Jesteburg hat am Donnerstagabend einen Investitionsrahmen beschlossen. 14 Millionen Euro stehen für die kommenden vier Großprojekte Schulneubau in Bendestorf und Jesteburg, gemeinsamer Bauhof in Bendestorf (Neubau), Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Bendestorf und Rathaus-Erweiterung in Jesteburg zur Verfügung. "Das ist die maximale Summe, die wir investieren können, ohne die Samtgemeindeumlage zu erhöhen", so Ratsvorsitzender Hans-Heinrich Aldag (CDU). Das wiederum hätte die Konsequenz, dass die Gemeinden die Steuern anheben müssen. Der Rat geht bei der Berechnung davon aus, dass die Kreisumlage um drei Punkte gesenkt wird und so mehr Geld in der Gemeindekasse bleibt.
Auf den ersten Blick klingen 14 Millionen Euro nach viel Geld. Allerdings gab es Pläne, allein die beiden Grundschulen für 20 Millionen Euro fit für den Ganztag zu machen. Dafür stehen nun etwa zehn Millionen Euro zur Verfügung. "Meine Empörung ist riesig", so Elternvertreterin Tatjana Borgschulte. "Das ist ein Schlag in das Gesicht aller, die sich in den vergangenen Jahren engagiert mit dem Konzept Ganztag beschäftigt haben, und es wirft uns um Lichtjahre zurück." Borgschulte fürchtet unter anderem Einsparungen am Raumkonzept.
• Einen ausführlichen Bericht über die Ratssitzung lesen Sie am Mittwoch im WOCHENBLATT.

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