Jetzt sind Politik und Verwaltung am Zug
B-Plan "Seevekamp-Süd": Investor stellt Planung ein und kauft Kita-Fläche

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B-Plan Seevekamp-Süd: Investor gefrustet von Politik

Hintergrund: 106 Wohneinheiten sollen auf den 49.452 Quadratmetern zwischen Seevekamp, Waldwinkel und Schierhorner Weg entstehen. Darunter auch sozialer und bezahlbarer Wohnraum und eine dringend benötigte Kindertagesstätte. "Seit viereinhalb Jahren reden wir schon über das Projekt, ohne dass wir vorankommen. Immer wieder bringt die Politik neue Änderungswünsche an", ärgert sich Lücking. Im vergangenen Jahr hatte der Rat der Gemeinde Jesteburg beschlossen, den B-Plan "Seevekamp-Süd" aufzustellen. Nachdem jüngst im Bauausschuss plötzlich das ganze Projekt in Frage gestellt wurde, ist Steffen Lücking jetzt der Ansicht: "Dann soll die Gemeinde die Planung übernehmen." Die Politik solle sich klar darüber werden, was genau auf der Fläche entstehen soll, und die Gemeinde die Planung dafür beginnen. "Dann werde ich entscheiden, ob das Vorhaben wirtschaftlich ist, und ich das mache", dreht Lücking "den Spieß um".

Alle Texte zum "B-Plan Seevekamp-Süd"

Steffen Lücking hält jedoch weiter an dem Projekt fest. Unter anderem hat er am vergangenen Donnerstag die an das Areal angrenzende Erweiterungsfläche für die geplante Kita gekauft, die eigentlich die Gemeinde hätte erwerben sollen. Das war zumindest der politische Beschluss. Die Verwaltung habe jedoch den Eigentümerinnen einen nicht annehmbaren Vertrag vorgelegt, so Lücking. Unter anderem sollte der Kaufpreis erst bei der Vorlage einer Baugenehmigung für die Kita gezahlt werden. Und die Gemeinde behält sich ein Rückgaberecht bis 2023 vor. "Das finde ich frech. Die Gemeinde hätte das Grundstück für 35 Euro pro Quadratmeter statt 80 erhalten. Man kann doch nicht günstig das Grundstück bekommen und dann sagen, du musst drei bis vier Jahre auf dein Geld warten", entrüstet sich Lücking.

Auch die Gemeinde Jesteburg hat weiterhin Interesse daran, das Baugebiet gemeinsam mit dem Investor zu entwickeln, betont Gemeindedirektor Henning Oertzen. Im übrigen sei es durchaus üblich, ein Rückgaberecht vertraglich festzuhalten. "Die 1.500 Quadratmeter zu erwerben, ergibt schließlich nur Sinn, wenn wir auch das andere für die Kita vorgesehene Grundstück von Herrn Lücking erhalten, so wie es geplant war", sagt Oertzen. "Wir hoffen, dass Herr Lücking uns die Erweiterungsfläche ebenso zu einem fairen Preis anbietet, wie es die Eigentümerinnen getan haben." Sobald sich der Gemeinderat neu konstituiert hat, soll das Gespräch mit Lücking gesucht werden, so der Gemeindedirektor.

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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