Verband Deutscher Naturparks fordert Stärkung

Vertreter aus über 50 Naturparkes in Deutschland haben in Berlin mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags über die Zukunftsperspektiven der Naturparkarbeit diskutiert. Dabei war auch  Hilke Feddersen (Geschäftsführerin des Naturparks Lüneburger Heide; 4. v. re.)
  • Vertreter aus über 50 Naturparkes in Deutschland haben in Berlin mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags über die Zukunftsperspektiven der Naturparkarbeit diskutiert. Dabei war auch Hilke Feddersen (Geschäftsführerin des Naturparks Lüneburger Heide; 4. v. re.)
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(mum). Vertreter aus mehr als 50 Naturparks in Deutschland haben jetzt in Berlin auf einem Parlamentarischen Abend des Verbandes Deutscher Naturparks (VDN) mit Abgeordneten des Bundestags über die Zukunftsperspektiven der Naturparks in Deutschland diskutiert. An der Veranstaltung in der Vertretung der Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nahmen 120 Personen teil, darunter auch Hilke Feddersen, die Geschäftsführerin des Naturparks Lüneburger Heide.
Die Leistungen und Bedeutung der Naturparks für Naturschutz und Regionalentwicklung in ihren Bundesländern hobena Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, und Dr. Jürgen Buchwald, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, in ihren Grußworten hervor.
Im Anschluss präsentierte der VDN Ergebnisse der ersten umfassenden Studie über die Naturparks in Europa. "Es gibt insgesamt etwa 900 Regionale Naturparks in 20 Mitgliedstaaten der EU sowie in der Schweiz und Norwegen. Zusammen nehmen sie acht Prozent der Fläche der gesamten Europäischen Union ein", so Verbandsgeschäftsführer Ulrich Köster. Er betonte, dass mit der Studie deutlich belegt wurde, dass die Naturparks in Deutschland im Vergleich mit anderen europäischen Staaten wesentlich geringere Förderung durch die Länder und den Bund erhielten, um die möglichen Leistungen für Mensch und Natur in vollem Umfang erbringen zu können.
Im Bereich "Bildung für nachhaltige Entwicklung" sind Naturparks mit der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes richtungsweisend und wichtige Partner für Schulen und andere Bildungsinstitutionen. Bundestagsabgeordneter Eckhard Pols unterstützt die Initiativen der Naturparks: "Auch im Naturpark Lüneburger Heide und im Naturpark Elbhöhen-Wendland ist es mir ganz wichtig, dass es gelingt, den Kindern, Lehrern und Eltern die Angebote in unserer Heimat nahezubringen. Die Aktivitäten unter anderem mit Blick auf Naturparkschulen, die Aktion 'Klassenziel Naturpark' oder das Netzwerk Umweltbildung sind dabei ganz wichtig und müssen nachhaltig befördert werden."
Naturschutz, Bildung, Regionalentwicklung und weitere Themen wurden im Zuge der abschließenden Podiumsdiskussion lebhaft diskutiert. Große Ehre für Hilke Feddersen. Sie nahm für die Naturparks in Deutschlands an der Diskussion mit den Bundestagsabgeordneten Artur Auernhammer (CDU), Carsten Träger (SPD) und Stefan Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) teil.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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