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Das Veranstaltungsprogramm 2021 für die Kunststätte Bossard ist da

Natalie Lenz vom Besucherservice der Kunststätte bereitet den Versand des neuen Veranstaltungskalenders vor
  • Natalie Lenz vom Besucherservice der Kunststätte bereitet den Versand des neuen Veranstaltungskalenders vor
  • Foto: Kunststätte Bossard
  • hochgeladen von Anke Settekorn

as. Jesteburg. Noch bis vorerst 14. Februar muss die Kunststätte Bossard aufgrund der Corona-Auflagen geschlossen bleiben. In der Zwischenzeit hat das Bossard-Team aber für 2021 ein abwechslungsreiches Jahresprogramm für Kunstliebhaber, Familien, Marktbesucher und Gäste mit künstlerischen Ambitionen entwickelt.

Der Veranstaltungskalender liegt in gedruckter Form in vielen öffentlichen Einrichtungen aus, kann auf Wunsch zugesendet werden und steht als Download unter www.bossard.de zur Verfügung. Anmeldungen für die Kreativkurse im Jahresverlauf sind ab sofort unter info@bossard.de möglich.

Mit "Reden wir über Bossard" bietet die Kunststätte in diesem Jahr eine ganz neue Veranstaltungsreihe an. Die Auftaktveranstaltung ist ein Ateliergespräch mit Hans-Jürgen Börner aus dem Vorstand der Stiftung Kunststätte und Ivar Buterfas-Frankenthal, Holocaust-Überlebender, am Donnerstag, 15. April. Für die geplanten Podiumsdiskussionen am 10. Juni ("Die Kunststätte Bossard in Jesteburg. Ein Ort für Kunst, Denkmalschutz und Politik?") und am 30. September ("Zwischen Zeitgeschichte, Denkmalpflege und demokratischer Verantwortung - vom korrekten Umgang mit fragwürdigen Symbolen") hat die Kunststätte jüngst den diesjährigen Kultursommerpreis des Landkreises Harburg gewonnen.

„Wir bieten unseren Besuchern neue, bewährte und einzigartige Veranstaltungsformate“, verspricht die Leiterin der Kunststätte, Heike Duisberg-Schleier. „In jedem Monat des Jahres ermöglichen wir besondere Kunsterlebnisse und kreative Momente.“ Diese besonderen Veranstaltungen sind zum Beispiel das Frühlingskonzert mit dem Konzertpianisten Konrad Engel im April sowie die Märkte „Künstler.Garten.Kunst“ im Mai und „Land.Lust.Lecker“ im Juni.

Neu in diesem Jahr sind die Veranstaltungen „Bossard in neuem Licht“ im September und „Licht und Punsch“ im Dezember. Beide Veranstaltungen begeistern mit einer besonderen Illumination der Gebäude. Die beliebten Kinderferienkurse in allen Niedersachsenferien und das vielfältige Angebot an Kreativkursen für Erwachsene komplettieren das umfangreiche Veranstaltungsprogramm.

Eine besondere Herausforderung in dieser Museumssaison ist die Sanierung des für das Gesamtkunstwerk bedeutsamen Kunsttempels (das WOCHENBLATT berichtete). Der von 1926 bis 1929 gebaute Tempel zeigt deutliche Schäden, die im Rahmen von aufwändigen Sanierungsarbeiten voraussichtlich ab Anfang Juni behoben werden.

Der Bossard-Tempel wird 2021 saniert

Für die Zeit der Sanierung ist der Tempel geschlossen, der Eintrittspreis in das Museum wird um zwei Euro auf sechs Euro reduziert. Während der Sanierungszeit findet donnerstags und samstags eine spezielle Führung statt, die den Besuchern einen Eindruck in die Restaurierungsprozesse ermöglicht.

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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