Die Wirkung der Mobilfunkstrahlung

Arbeitskreis "Funkturm Osterberg" zeigt Film.

mum. Jesteburg. Die Kombination aus Zahl und Großbuchstabe ist allgegenwärtig - an "5G" kommt niemand vorbei. Der Name steht für den neuen Mobilfunkstandard, dessen Frequenzen im Frühjahr versteigert wurden. Ab 2020 soll "5G" dann in Deutschland Einzug halten. Die einen fiebern den technischen Möglichkeiten entgegen (schnelle Datenübertragung), andere haben schlicht Angst um ihre Gesundheit. Derzeit wird die Aufstellung von neuen Mobilfunkmasten im Landkreis Harburg vorbereitet. Aktuell gibt es etwa in Jesteburg eine kontroverse Diskussion, wo solche Türme aufgestellt werden sollen (das WOCHENBLATT berichtete). Aus Anlass dieser Diskussion zeigt der Arbeitskreis "Funkturm Osterberg" am Montag, 3. Juni, im Jesteburger "Heimathaus" (Niedersachsenplatz) den Film "Faktencheck - Die gesundheitliche Wirkung der Mobilfunkstrahlung" von Lothar Moll und Klaus Scheidsteger. Der Eintritt ist frei. Los geht es um 19 Uhr.
Zum Inhalt: Eine deutsch-österreichische Delegation aus Ärzten, Wissenschaftlern und Mobilfunk-Experten besucht den Briten Barrie Trower. Seine fundamentalen Kenntnisse im Bereich der Mikrowellen-Strahlung hatte er als Berufssoldat bei der Royal Navy und beim britischen Geheimdienst MI5 und MI6 erworben. Seit vielen Jahren gilt Trower als Warner vor den Konsequenzen der Belastungen durch die Mobilfunkstrahlung. Denn die heutige digitale Kommunikation basiert auf der ursprünglich militärisch genutzten Mikrowellen-Übertragung. Der Film bleibt den teilweise erschütternden Erkenntnissen des Briten auf der Spur und versucht diese mit den Ergebnissen der aktuellen Forschung faktisch zu überprüfen. Außerdem werden nützliche Tipps für den täglichen Umgang mit Smartphones, Tablets und WLAN angeboten, die sich vor allen Dingen an Schwangere und junge Menschen richten und allen Verbrauchern eine Orientierungshilfe geben. So entstand mit dieser Filmdokumentation ein bewegendes Zeitzeugnis über einen außergewöhnlichen Menschen, dem vor allen Dingen die Zukunft unserer Kinder am Herzen liegt.
• In Jesteburg wird es mindestens in den kommenden zwölf Monaten keinen neuen Sendemast geben. Der zuständige Ausschuss sprach sich dafür aus, dass die Gemeinde durch ein Fachbüro ein Telekommunikations-Konzept erstellen lässt. Darin soll u.a. festgehalten werden, wo künftig Sendemasten aufgestellt werden sollen und wo nicht. Auch sollen in diesem Papier das Thema Mobilfunk und sämtliche Alternativen - etwa Glasfaser - berücksichtigt werden. Weiterhin setzt Jesteburg auf ein Dialogverfahren mit der Telekom.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.