Ein Hauch von Paris in Jesteburg

Ganz in Weiß sollen die Gäste am Freitag zum "White Dinner" rund um das "Heimathaus" kommen
  • Ganz in Weiß sollen die Gäste am Freitag zum "White Dinner" rund um das "Heimathaus" kommen
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  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Bürger- und Gewerbeverein lädt zum "White Dinner" rund um das "Heimathaus" ein.

mum. Jesteburg.
Es wäre durchaus in Ordnung, von einer Tradition zu sprechen. Vielleicht mit der Einschränkung, dass die Veranstaltung über eine noch junge Tradition verfügt. Etwas Besonderes ist das "White Dinner" am Freitag, 30. August, ab 19 Uhr rund um das "Heimathaus" (Niedersachsenplatz) auf jeden Fall. Organisiert wird das Event vom Bürger- und Gewerbeverein der Samtgemeinde Jesteburg. Nach der Neuausrichtung des GeWerbekreises im Juni vorigen Jahres und der damit verbundenen Umbenennung war das "White Dinner" eines der ersten Events des neuen Vereines. Die Mitglieder füllen ihr Motto "Wir für Jesteburg" immer mehr mit Leben - beispielsweise mit der Veranstaltung am Freitagabend.
"Freunde, Nachbarn, Familie - alle, die Lust und Zeit haben, sind herzlich eingeladen", sagt Paul-H. Mojen, Vorsitzender des Bürger- und Gewerbevereins. "Lassen Sie uns gemeinsam eine neue Tradition in Jesteburg schaffen und miteinander einen schönen Abend verbringen. Das Picknick soll ein großes Vergnügen werden, bei dem jeder jeden kennt beziehungsweise kennenlernt." Aus diesem Grund werde es auch keine begleitenden Verkaufsstände geben. "Die Regeln sind ganz einfach", so Mojen weiter. "Die Teilnehmer müssen ganz in Weiß gekleidet sein. Tische und Stühle sind zudem selbst mitzubringen." Das Gleiche gilt für Essen und Besteck. Wer mag, darf auch gern Dekoration wie Kerzen und Blumen zum "Heimathaus" tragen.
Nach einer hoffentlich gelungenen Veranstaltung werden die Gäste gebeten, alles wieder mit nach Hause zu nehmen - das gilt besonders für den Müll. Für musikalische Untermalung sorgt der Bürger- und Gewerbeverein. Eine Reservierung von Plätzen ist nicht möglich. "Wer zuerst erscheint, bekommt die schönsten Plätze", so Mojen. Der Eintritt ist frei. Für die musikalische Begleitung sorgt das Andre-Krikula-Trio, das die Gäste mit brasilianischem Klängen unterhält.
• Das erste "White Dinner" soll übrigens 1988 in Paris stattgefunden haben. Der Legende nach hatte ein Franzose eine Gartenparty veranstaltet, die wegen des großen Besucherandrangs aus dem Ruder lief. Spontan wurde das Fest in den "Bois de Boulogne" (ein Wald- und Parkgebiet im Westen von Paris) verlegt. Daraus entstand die Idee eines jährlichen Treffens. Viele andere Städte folgten dem Beispiel und organisierten "weiße Nächte".

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