"Flächenbrand" an der Kunststätte

Im Zuge der Ausstellung ist auch das Motiv "Stadtbrücke" von Hanns Bolz aus dem Jahr 1912 zu sehen
  • Im Zuge der Ausstellung ist auch das Motiv "Stadtbrücke" von Hanns Bolz aus dem Jahr 1912 zu sehen
  • Foto: Sammlung Joseph Hierling
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Bossard-Leiterin Dr. Gudula Mayr präsentiert noch nicht gezeigte Holzschnitte des Expressionismus.

 mum. Jesteburg-Lüllau. Unter dem Titel "Flächenbrand Expressionismus" präsentiert die Kunststätte Bossard ab Sonntag, 12. Mai, bislang noch nicht gezeigte Holzschnitte des Expressionismus. Die Ausstellung wurde von den Machern der beliebten "Malweiber von Paris" konzipiert, die 2016 für Besucherrekorde an der Kunststätte Bossard gesorgt hatten.
"Intensiver kann man dem Expressionismus in seiner ganzen Vielfalt kaum begegnen", so Museumsleiterin Dr. Gudula Mayr. Bis zum 11. August wird sich in den Räumlichkeiten des Neuen Ateliers ein "Flächenbrand" ausbreiten. Ungefähr 80 bislang noch nicht gezeigte Holzschnitte des Expressionismus aus der Sammlung Joseph Hierling werden ausgestellt. Unter den Werken werden Holzschnitte von Wassily Kandinsky und Ernst Ludwig Kirchner, aber auch von weniger bekannten Künstlern zu sehen sein. Die Holzschnitte machen die große und überraschende Vielfalt der Bewegung des Expressionismus sichtbar.
Das Medium des Holzschnitts war für die weite Verbreitung und die Popularität des Expressionismus nach dem Ersten Weltkrieg und in der Kultur der 1920er Jahre maßgeblich verantwortlich. Der Holzschnitt, als verhältnismäßig leicht zu bearbeitendes Medium, unterstrich dabei das Gefühl von Spontanität und Ursprünglichkeit, das zugleich mit Wahrhaftigkeit verbunden wurde. Er wurde zu "dem" expressionistischen Ausdrucksmedium. So entfaltete sich in den 1910er und 1920er Jahren eine überraschende stilistische Breite, eine Art „Flächenbrand“, der sich anhand der Privatsammlung Joseph Hierling exemplarisch darstellen lässt. Sie wird nun erstmals im Raum Hamburg öffentlich gezeigt.
Die Ausstellung wird am Sonntag um 11 Uhr von Bürgermeister Udo Heitmann sowie Dr. Gudula Mayr eröffnet. Die Sopranistin Lena Marie Hildebrandt und der Pianist Yibiao Meng werden Stücke von Brahms bis Beethoven spielen.
• Die Kunststätte Bossard (www.bossard.de) ist mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet acht Euro, Gruppen ab 15 Personen zahlen sieben Euro. Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Freundeskreises zahlen nichts.

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