Kunst trifft auf Kirche - Anlässlich der Barlach-Ausstellung im Bossard-Tempel lädt die St. Martinskirche zu zwei Konzerten ein

Die Mitglieder des Ausschusses „Kultur & Kunst an St. Martin“ haben das Programm organisiert: Dr. Gudula Mayr (vorne v. li.), Pastorin Ellen Kasper und Kathrin Marquardt, Carola von der Lieth (zweite Reihe, v. li.), Ute Ina Kroll und Dr. Hiska Karrasch-Bergander
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  • Die Mitglieder des Ausschusses „Kultur & Kunst an St. Martin“ haben das Programm organisiert: Dr. Gudula Mayr (vorne v. li.), Pastorin Ellen Kasper und Kathrin Marquardt, Carola von der Lieth (zweite Reihe, v. li.), Ute Ina Kroll und Dr. Hiska Karrasch-Bergander
  • Foto: St. Martinskirche
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mum. Jesteburg. „Der Mann, der die geheimen Melodien hört - Ernst Barlach und die Musik“ lautet der Titel einer Sonderausstellung in der Kunststätte Bossard, die noch bis Ende Oktober zu sehen ist (das WOCHENBLATT berichtete). In Kooperation mit der Kunststätte präsentiert die Jesteburger Kirchengemeine St. Martin dazu im September zwei Konzerte - eines davon mit einer kombinierten Lesung.
Im vergangenen Jahr war es eine Predigtreihe von Pastorin Ellen Kasper anlässlich der Ausstellung „Christusbilder im 20. Jahrhundert“, die den Ausschuss „Kultur & Kunst an St. Martin“ des Kirchenvorstands und Dr. Gudula Mayr (Leiterin der Kunststätte) ermutigte, erneut gemeinsam das kulturelle Angebot vor Ort zu bereichern. Was mit den Christusbildern auf der Hand lag, erweist sich mit Ernst Barlach als ein kleines Experiment: Barlachs Beziehung zu Glauben und Religion darzustellen. „Barlach, zu Lebzeiten oft für jüdisch gehalten, wird heute eher den Mystikern zugeordnet“, sagt Kirchensprecherin Carola von der Lieth. Er sei getauft und auch christlich erzogen worden, ging doch zumindest in jungen Jahren auf Abstand zur traditionellen Religionsausübung. Durch seine Arbeiten als Bildhauer - auch in Kirchen - war eine Auseinandersetzung mit christlichen Werten aber unabdingbar, und seine Bildwerke zeigen eine tiefe Religiosität.
Als „Musik zum Abendläuten“ beginnen jeweils nach dem 18-Uhr-Geläut am Samstag die zwei Konzerte in der St. Martinskirche:
• „Die Fiedel“ (5. September um 18 Uhr): Die Jesteburger Theaterregisseurin und Schauspielerin Loretta Wollenberg liest Barlachs Erzählung „Die Fiedel“ sowie eine eigene „Elegie auf die Stimme“ - Gedanken zur Skulptur „Der singende Mann“. Dazu spielt das fünfköpfige Barock-Ensemble „Chamber Made“ aus Oldenburg Werke unter anderem von Fasch, Gabrieli und Vivaldi.
• „Der Flötenbläser“ (26. September um 18 Uhr): Zu Ernst Barlachs Skulptur „Der Flötenbläser“ spielen die jugendlichen Musiker des „Hilaris Ensemble“ aus Hamburg. Als „Trio Hilaris“ vor vier Jahren gegründet und seitdem von Mariola Rutschka geleitet, erreichten die jungen Musiker im Vorjahr den dritten Platz bei „Jugend musiziert“.
• Für beide Konzerte sind die Karten (zehn Euro; Jugendliche bis 18 Jahren sind frei) ab sofort erhältlich - entweder in der Kunststätte, im Kirchenbüro, im Touristbüro, im Jesteburger Buchladen, im Gemüseladen Knackig-Frisch und an der Abendkasse. Telefonische Reservierungen sind nur im Kirchenbüro (04183 - 509729) und bei der Kunststätte (04183 - 5112) möglich. Einlass ist ab 17.30 Uhr, bei freier Platzwahl.

Die Mitglieder des Ausschusses „Kultur & Kunst an St. Martin“ haben das Programm organisiert: Dr. Gudula Mayr (vorne v. li.), Pastorin Ellen Kasper und Kathrin Marquardt, Carola von der Lieth (zweite Reihe, v. li.), Ute Ina Kroll und Dr. Hiska Karrasch-Bergander
Schauspielerin Loretta Wollenberg liest Anfang September in der St. Martinskirche
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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