Marxen: Die Mega-Sause geht weiter

Beim Mittelalter-Markt wird auch eine Feuershow geboten
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  • Beim Mittelalter-Markt wird auch eine Feuershow geboten
  • Foto: Marktvagabunden
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Der Auftakt war schon vielversprechend: Anlässlich des 777-jährigen Bestehens der Gemeinde Marxen trafen sich die Bürger unter anderem zu „Spiele ohne Grenzen“. Jetzt geht die Jubiläums-Sause in die nächste Runde. Am 31. Juli findet entlang der „Schmalen Aue“ ein „Enten-Rennen“ statt. Besonders fiebern die Marxener aber dem Wochenende, 13. und 14. August, entgegen. Zum ersten Mal steigt mitten im Dorf ein mittelalterlicher Markt. Die Besucher dürfen sich auf zahlreiche Schausteller freuen, die zu einer faszinierenden Zeitreise einladen.

mum. Marxen. Ganz Marxen ist im Ausnahmezustand! Das kleine Dorf feiert in diesem Jahr 777-jähriges Bestehen - und das mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen. Nach dem Auftakt, dem Neujahrsempfang am 1. Januar, stand Anfang Mai ein wahrlich sportliches Event auf dem Programm. Bei den „Spiele ohne Grenzen“ traten die Marxener Vereine bei verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander an (das WOCHENBLATT berichtete). Am Sonntag, 31. Juli, geht die Jubiläums-Sause nun in die nächste Runde: Geplant ist ein Entenrennen auf der „Schmalen Aue“. Die kleinen Plastik-Enten werden in der Straße „Am Silberkamp“ um 11.07 Uhr ins Wasser gelassen. Ziel ist die „Alte Badeanstalt“ am Bredenweg. „Wer noch keine Ente für das Rennen gekauft hat, kann dies am Sonntag ab 10.07 Uhr nachholen“, sagt Bürgermeister Christian Meyer. „Marxen-Card“-Besitzer erhalten drei Enten, zahlen aber nur für zwei. Meyer geht davon aus, dass das „Rennen“ etwa eine Stunde dauert. Für Getränke und Gegrilltes ist gesorgt.
Freunde von mittelalterlichen Festen fiebern vor allem dem Wochenende, 13. und 14. August, entgegen: Die Marktvagabunden verwandeln den „Platz unter den Eichen“ in einen mittelalterlichen Schauplatz mit Unterhaltung für die ganze Familie. Händler bieten Waren an, Lagergruppen und Handwerkerstände geben Einblicke in das Leben und Werkeln des Mittelalters. Ritterzelte, Spiele und Gaukler lassen Kinderaugen stahlen. „Garbräter“ und Tavernen locken mit leiblichen Genüssen. Abends erhellt Feuerzauber den Platz.
Auch das Bühnenprogramm kann sich sehen lassen. Mit dabei sind unter anderem: MacCabe und Kanaka (Traditionelle und maritime Folkmusik), Heidelaerm und Luna Luz (Wilde Vagantenmusik mit Feuershow), Gaukler Cyrano (Comedy-Jongleur und Zauberer), Sintram der Barde (neue und alte Volkslieder, Trink- und Spaßmusik) sowie SSK (die Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf)
• Der Eintritt kostet fünf Euro; Kinder bis 14 Jahre zahlen nichts. „Marxen-Card“-Besitzer bekommen eine Ermäßigung in Höhe von 50 Prozent.
• Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres findet Ende September statt. Geplant ist unter anderem ein Festakt am 27. September. Es folgt am 30. September eine Partynacht im Oktoberfestzelt. Zwei Tage später steigt das große Oktoberfest (mit Blaskapelle). Zum Abschluss folgt noch ein Frühschoppen mit Showbühnenjubiläum am 2. Oktober.
• Mit dem Adventskalender am 1. Dezember mit Lichterschiff auf dem Dorffteich klingt das Veranstaltungsjahr schließlich aus.
• Bürgermeister Christian Meyer empfiehlt den Kauf der „Marxen-Card“. Die Bonus-Karte ist im Gemeindebüro während der Sprechzeiten am Dienstag (16.30 bis 18.30 Uhr) zu haben. Für 30 Euro erhält der Inhaber viele Vergünstigungen bei allen Jubiläums-Veranstaltungen.
• Mehr Informationen gibt es im Internet unter unter www.gemeinde-marxen.de.

Beim Mittelalter-Markt wird auch eine Feuershow geboten
Das wird ein Spektakel: Am 13. und 14. August findet in Marxen anlässlich des 777-jährigen Bestehens ein mittelalterlicher Markt statt
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Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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