20 Tonnen Eicheln für zwei Millionen Eichen! In den Wäldern wird hochwertiges Eichensaatgut gewonnen

(mum). Herbstzeit ist Erntezeit - das gilt auch für die Früchte der Eichen in den niedersächsischen Wäldern. Wenn der Wind durch die Kronen weht, prasseln im Oktober die reifen Eicheln auf den Waldboden. Um daraus hochwertiges Eichensaatgut für die Forstbaumschulen gewinnen zu können, ist Handarbeit gefragt. Helfer sammeln die braunen Früchte einzeln aus der Laubstreu.
Von groben Verunreinigungen befreit, reisen alle Saateicheln in versiegelten Säcken mit speziellen Begleiturkunden in die Lüneburger Heide. Ziel ist die Forstsaatgut-Beratungsstelle (FSB) der niedersächsischen Landesforsten in Oerrel, eine der europaweit modernsten Anlagen zur Aufbereitung und Bereitstellung von hochwertigem Forstsaatgut. Dort werden die Eicheln gereinigt. Ein Teil wird nach dieser Aufbereitung an Baumschulen verkauft und gleich ausgesät. Der Rest hält "Winterschlaf" unter kontrollierten Bedingungen bis zum Frühjahr.
"Nach unseren Schätzungen wird die in den Landesforsten gesammelte Menge von etwa 20 Tonnen ausreichen, um zwei Millionen Eichensetzlinge anzuziehen", so FSB-Leiter Andreas Preuß. Mit diesen Pflanzen können neue Eichenwälder in der Größe von 350 Fußballfeldern entstehen.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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