„Gelber Riese“ dreht am Preis: Erst die Briefe, jetzt die Päckchen!

Zukünftig bietet die Post-Tochter DHL sechs Päckchen- und Paketformate an - allerdings wird auch das Porto erhöht
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Erneut schlägt die Post zu: Diesmal erhöht der „gelbe Riese“ das Porto für Päckchen. Ab Januar 2015 werden 4,40 Euro statt bisher 4,10 Euro fällig.

(mum). Das ist nicht zu fassen! Vor wenigen Wochen überraschte die Deutsche Post mit der Ankündigung, das Porto für den Standardbrief (bis 20 Gramm) zum Jahreswechsel von 60 Cent auf 62 Cent erhöhen zu wollen. Jetzt schlägt der „gelbe Riese“, der noch zu rund einem Viertel dem Staat gehört, auch bei den Päckchen zu: Das Päckchen bis zwei Kilogramm Gewicht kostet von Januar 2015 an beim Kauf in der Postfiliale 4,40 Euro statt bisher 4,10 Euro. Wer es online frankiert, zahlt 4,29 Euro statt bisher 3,99 Euro. Das entspricht einer Erhöhung um gut sieben Prozent.
Gleichzeitig führt der größte Paketversender des Landes, die Post-Tochter DHL, passend zur Vorweihnachtszeit ein neues Produkt ein: Ein Mini-Päckchen mit einer Gewichtsgrenze bis zu einem Kilogramm. Der Portopreis liegt bei 3,79 Euro, dies gilt allerdings nur für die Online-Frankierung und ab dem 15. November. Erst im kommenden Januar gibt es dieses Angebot auch in den Postfilialen, dort kostet es dann 3,95 Euro.
Seit Jahren liefern sich die Deutsche Post und der Paketversender Hermes ein Duell um die günstigsten Einstiegspreise im Paketversand für Privatkunden. Hermes liegt derzeit laut einem Bericht der Berliner Morgenpost mit seinem Tarif deutlich unter dem des Konkurrenten: Vier Euro kostet bei der Tochterfirma der Otto-Group das Päckchen in einem Hermes-Shop, 3,80 Euro sind es bei einer Online-Frankierung. Allerdings plant auch Hermes eine Erhöhung: Ab Februar 2015 kostet das Päckchen neun Cent mehr bei der Online-Frankierung. Im Paketshop sind dagegen nur noch 3,99 Euro fällig.
Daneben gibt es noch weitere Preisänderungen bei der Deutschen Post: Das Unternehmen führt zum Januar 2015 die Gewichtsstufe für Pakete bis fünf Kilogramm ein. Das Porto dafür beträgt dann 5,99 Euro für die Online-Frankierung und 6,99 Euro in der Filiale. Für Paketsendungen bis zehn Kilogramm verlangt die Post ab 7,49 Euro. Dagegen entfällt die Gewichtsgrenze bis 20 Kilogramm für den privaten Paketversand. Für schwere Sendungen bis 31,5 Kilogramm sind ab nächstem Jahr ab 13,99 Euro fällig.
• Die Porto-Erhöhung für den Standardbrief ist bereits die dritte Preisanhebung innerhalb kurzer Zeit: Zunächst erhöhte die Post das Porto vor zwei Jahren um drei Cent, ein Jahr später kamen weitere zwei Cent hinzu - und nun sollen es noch einmal zwei Cent werden. Damit verteuert sich der Briefversand insgesamt um zwölf Prozent. Die Post begründet die Erhöhung mit steigenden Lohnkosten und hohen Investitionen. Dem gegenüber steht ein kontinuierlicher Rückgang des Briefversands.

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Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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