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"Das war eine unvergessliche Tour"

Nahmen an der Korsika-Tour des VfL Jesteburg teil (v. li.): Helmut Meyer, Gert Kunhardt, Wolfgang Quade, Klaus Jütting, Angelika Hanke, Thomas Wolfes, Ralf Prasse, Torsten Hartung, Wolfgang Günl, Hubert Woesthaus, Reinhard Bölter und Joachim Thurm (Foto: VfL Jesteburg)
 
Wolfgang Quade (re.) und Wolfgang Günl bei der Planung der nächsten Tagestour
Mountainbike-Gruppe des VfL Jesteburg bestritt Vorbereitungswoche auf Korsika.

mum. Jesteburg. Das hat Tradition: Einmal im Jahr startet die Radsportgruppe des VfL Jesteburg zu einem einwöchigen Mountainbike-Trainingslager. Dieses Mal ging es nach Korsika ans Mittelmeer. Ziel war die Bucht von Calvi im Nordwesten der Insel.
Vier Teammitglieder fungierten als "Sherpas" und reisten mit dem Auto nach Livorno (Italien) und weiter mit der Fähre nach Bastia auf Korsika. Dort nahmen sie die per Flugzeug angereisten weiteren Teilnehmer auf. Dann ging es einmal quer über die Insel. Der Campingplatz Les Castors in Calvi mit seinen Einzimmer-Studios und Mobil-Häusern war der Ausgangspunkt der verschiedenen Routen, die vom Team vorab ausgearbeitet worden waren.  
Die verschiedenen Tagestouren führten die Gruppe durch teils sehr anspruchsvolles Gelände, wobei auch Schiebepassagen nicht zu vermeiden waren. Alle Mühen und Anstrengungen der Aufstiege wurden mit atemberaubenden Aussichten, malerischen Dörfern und teils rasanten Abfahrten belohnt. "Und zwischendurch immer wieder dieser beeindruckende Duft von Blumen und Kräutern, die die Insel großflächig bedecken und der zum Innehalten einlädt", sagt Michael Schwalm, einer der Teilnehmer. Und dann die Strände. Auf Korsika gibt es unzählige kleine Buchten mit feinem Sandstrand, die zum Baden einladen. "Häufig sind diese Buchten nur über schmale, verschlungene Pfade zu erreichen. Also geradezu wie gemacht für Mountainbikes."
Einen guten Eindruck über die Reise vermittelt die Tour vorbei am Flughafen von Calvi über Suare zur Auberge Bonifatu. Nach einer Rast ging es dann vorbei am Capu di Ravalente. "Dort trafen wir auf den wohl bekanntesten Fernwanderweg Korsikas, den GR20. Dieser Fernwanderweg ist auch für seine teils sehr anspruchsvollen Passagen bekannt", so Schwalm. Zu empfehlen ist die Tour zum Montegrosse und zum Dorf auf dem Berg Sant Antonino. "Der Aufstieg wurde mit einer kilometerlangen sanften Abfahrt belohnt", so Schwalm.
Nach einer eindrucksvollen Woche mit bestem Wetter und spannenden Etappen war das Urteil bei allen Beteiligten gleich: Eine super schöne Woche, die noch lange in Erinnerung bleiben wird und den Wunsch nach mehr geweckt hat.
• Wer Interesse am Radsport bekommen hat, kann sich gern an Abteilungsleiter Wolfgang Günl wenden - via E-Mail an w.guenl@gmx.de oder telefonisch unter 0171 8642174.

Die viertgrößte Mittelmeerinsel
Korsika  ist eine zum großen Teil aus einem Hochgebirge bestehende Insel im Mittelmeer und politisch eine Gebietskörperschaft Frankreichs mit Sonderstatus. Die nach Sizilien, Sardinien und Zypern viertgrößte Mittelmeerinsel liegt westlich von Italien auf Höhe der Abruzzen, nördlich von Sardinien und südöstlich des französischen Festlandes.
Die korsische "Collectivité territoriale" besteht seit dem 1. Januar 2018 aus einem einzigen Département. Die Insel hat eine Fläche von 8.680 Quadratkilometern und zählt 327.283 Einwohner. Hauptstadt und Verwaltungssitz ist Ajaccio.