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EU fördert die Region mit 351.480 Euro

Während der Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER Naturparkregion Lüneburger Heide stellten die Vertreter von zehn Projekten ihre Ideen vor (Foto: Landkreis Harburg)

Lokale Aktionsgruppe der LEADER-Naturparkregion Lüneburger Heide verteilt das Geld auf zehn Projekte.

(mum). Naturnaher Tourismus, Naturschutz und Kultur - die Europäische Union (EU) fördert zehn innovative Modellprojekte in der Naturparkregion Lüneburger Heide. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Naturparkregion Lüneburger Heide hat jetzt die Förderung der Projekte beschlossen. Die Gesamtfördersumme beträgt 351.480 Euro, damit werden 60 bis 70 Prozent der Kosten gedeckt.
Bereits im Dezember hatte die LAG eine höhere Zuschussquote beschlossen: Statt maximal 60 können bis zu 70 Prozent der Kosten über EU-Mittel gedeckt werden. Außerdem können auch Projekte aus den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie zur umweltverträglichen Mobilität bezuschusst werden. Das Landwirtschaftsministerium muss diesen Bedingungen aber noch zustimmen.
Dieses Mal werden sieben Projekte im Landkreis Harburg, zwei Ideen im Heidekreis und der kreisübergreifende Heide-Shuttle unterstützt:
• Gefördert wird der Kauf eines Planierhobels zur Wegepflege in der Samtgemeinde Salzhausen, der auch ausgeliehen werden kann.
• Unter dem Titel "Lebensraum Friedhof" will die Samtgemeinde Salzhausen Blühwiesen mit regionalen mehrjährigen Saatgutmischungen auf den Friedhöfen anlegen. Um das ökologische Verständnis bei den Bürgern zu stärken, sollen kleine Infotafeln aufgestellt werden.
• Die Stiftung des Vereins Naturschutzpark (VNP) will zwei Brücken über die Schwarze Beeke in Hanstedt instandsetzen. In dem Gebiet leben unter anderem Birkhühner.
• Die Gemeinde Undeloh kann mit der Förderung die Instandsetzung des Mätzigweges in Angriff nehmen. Der 2.500 Meter lange Wander- und Radweg verläuft entlang des Radebaches von Undeloh in Richtung Egestorf.
• In Hanstedt wird ein Wohnmobilstellplatz gefördert. Die Gemeinde will die Anlage für sechs bis acht Wohnmobile neben dem Freibad in Hanstedt errichten.
• Eine Reithalle fürs heilpädagogische Reiten plant der Reit- und Fahrverein Nordheide. Der Verein wird mit maximal 100.000 Euro gefördert.
• Eine weitere Förderung gibt es, um Ausstellungsinhalte und -schilder im Feuerwehrschlauchturm in Salzhausen zu erneuern.
• "Heide-Zauber" heißt eine Veranstaltungt des Kulturvereins Schneverdingen. Sie soll künftig alle drei Jahre stattfinden.
• Der Streuobstverein Ilhorn/Sprengel (Neuenkirchen) erhält eine Förderung, um ein Gerät zur Pflege der Obstbäume und Wegraine anzuschaffen.
• Der Verein Naturparkregion Lüneburger Heide will eine Online-Karte entwickeln, die auf der Basis der Heide-Shuttle-Ringe beispielsweise Wander- und Radwege und deren Erreichbarkeit sichtbarer macht.

Noch zwei weitere Treffen geplant
Die Lokale Aktionsgruppe will in diesem Jahr noch mindestens zweimal tagen, um weitere Projekte auszuwählen und eine Förderung zu beschließen. Sie setzt sich aus knapp 40 Vertretern der Region zusammen, darunter Vertreter der Kommunen sowie der Wirtschafts- und Sozialpartner. Die Naturparkregion umfasst ein Gebiet von rund 1.078 Quadratkilometern mit 130.000 Einwohnern in den Landkreisen Harburg, Heidekreis und Lüneburg. "Es sind noch ausreichend EU-Mittel zur Förderung der Naturparkregion vorhanden", sagt Hanna Fenske. Die Projekt-unterlagen können bis Anfang Mai und Anfang September eingereicht werden.
• Informationen gibt es unter naturpark-lueneburger-heide.de sowie bei Regionalmanagerin Hanna Fenske unter der Nummer 04171 - 693145.