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Mehr Dauerkarten verkauft

Das Freibad in Bendestorf ist sehr beliebt
 
Bendestorfs Bürgermeister Bernd Beisersdorf freut sich, dass das Freibad gut angenommen wird

Bendestorf profitiert von der Schließung des Jesteburger Freibads / Aber eine Überfüllung droht nicht.

mum. Bendestorf. Des einen Freud ist des anderen Leid - das gilt zurzeit wohl für die Freibäder in Bendestorf und Jesteburg. Nach dem Bekanntwerden, dass das Jesteburger Bad in diesem Jahr geschlossen bleibt, hat ein Ansturm auf die Jahreskarten in Bendestorf begonnen. Natürlich hat dazu auch das gute Wetter der vergangenen Wochen beigetragen. Vor den Ferien wurden 353 Dauerkarten verkauft. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es am Ende der Saison 268. "Besonders beliebt sind die Zehner-Karten", sagt Bendestorfs Bürgermeister Bernd Beisersdorf. Auch Einzel- und Familien-Dauerkarten würden gut nachgefragt sein. "Unser Bademeister Lothar Fox berichtet, dass die Jesteburger unser Freibad als sehr gepflegt empfinden", so der Bürgermeister, der das Kompliment gern an den Bademeister weitergibt. "Herr Fox identifiziert sich seit Jahren mit dem Freibad und sieht es als seine Aufgabe an, alles perfekt für die Gäste zu organisieren." Unter anderem achtet Fox sehr auf die Wasserqualität. "Wir haben ein sehr weiches und klares Badewasser ohne Chlorgeruch", so der Bürgermeister. Zudem habe das Wasser eine Mindesttemperatur von  23 Grad. "Lothar Fox achtet zudem auf gepflegte Liege- und Ruheflächen." Dem engagierten Förderverein hat es Bendestorf zu verdanken, dass viele Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung stehen.
Erwähnenswert sei aus Sicht von Beiersdorf auch das gute Zusammenspiel mit den Betreibern des Kiosks. "Sie übernehmen nicht nur den Kartenverkauf, sondern kümmern sich um vieles andere mehr", so der Bürgermeister.
"Vor allem nachmittags, wenn Familien mit Kindern kommen, sind wir sehr gut frequentiert. Aber wegen Überfüllung musste bislang niemand abgewiesen werden." In der Vorausschau, dass mehr Besucher insbesondere aus Jesteburg kommen, wurden zwei Wassergymnastikkurse nicht angesetzt. "Sonst hätten einige Bahnen abgetrennt werden müssen." Morgens ab 6.30 Uhr ziehen bereits viele Frühschwimmer ihre Bahnen. Laut Beiersdorf wäre es jedoch zu begrüßen, wenn Gäste, die nicht weit entfernt wohnen, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Bad kommen. "Das würde die Parkplatzsituation an besonders heißen Tagen entlasten." 
Aufgrund des bisherigen Wetters hat Bendestorf die Einnahmen des Vorjahresergebnisses fast erreicht. Vielleicht reduziert sich dadurch auch der Zuschuss der Gemeinde. 2017 musste Bendestorf 115.000 Euro zuschießen.
"Ich werde öfter gefragt, ob die Gemeinde das Freibad noch lange erhalten wird", so Beiersdorf. "So lange wir es irgendwie schaffen, soll es bestehen bleiben. Aus diesem Grund versuchen wir auch immer regelmäßige Instandsetzungsarbeiten im Gemeindehaushalt zu berücksichtigen." In diesem Jahr sei es die Ausbesserung einiger Beckenkopfsteine gewesen.

Dauerkarte für Alleinerziehende
Erwachsene zahlen in Bendestorf 3,50 Euro; Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) sind mit 1,50 Euro dabei. Die Jahreskarte für Erwachsene kostet 60 Euro, die Dauerkarte für Paare 100 Euro. Besonders empfehlenswert ist die Familienkarten für 90 Euro. Sie kostet für Alleinerziehende 60 Euro. Die Zehnerkarte für Erwachsene ist für 30 Euro zu haben (für Kinder werden zehn Euro fällig).
• Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.fbf-bendestorf.de

Das einzige Kneippbad in der Region
Besonders stolz sind die Bendestorfer auf ihr Kneippbad. Das Becken ist etwa zwölf Quadratmeter groß und knietief mit Wasser gefüllt. Dabei handelt es sich sogar um echtes Quellwasser.
"Dank einer Sondergenehmigung des Landkreises durften wir eine Quelle in elf Meter Tiefe anzapfen“, sagt Fördervereins-Chef Jörg Ramm. 34.000 Euro hat das Becken gekostet. Davon übernahm die Gemeinde 22.000 Euro. Die restliche Summe hat der Vorsitzende des Freibad-Vereins von zahlreichen Spendern eingesammelt.

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