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Seit 70 Jahren eine Genossin

Steffen Burmeister und Svenja Stadler gratulierten Ingrid Schröder zu ihrer 70-jährigen Mitgliedschaft in der SPD (Foto: SPD)

SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler ehrt Ingrid Schröder im Seniorenheim.

mum. Jesteburg. Die SPD in Jesteburg hat in ihren Reihen mit Ingrid Schröder eine ganz besondere Jubilarin. Mehr als 70 Jahre ist die Seniorin inzwischen Mitglied. Sie ist nach dem Krieg 1947 als 16-Jährige beigetreten und ihrer Partei immer treu geblieben.
Ingrid Schröder wohnt seit zwölf Jahren gemeinsam mit ihrer betagten Katze in einer schönen Wohnung im Wohnstift "Heidehaus". Mit Blick ins Grüne, guter Luft und ruhiger Umgebung. "Zu ruhig manchmal", meint die Seniorin, die sich über gelegentliche Ausfahrten freut und auch sonst für jede Abwechslung dankbar ist.
Zur Ehrung der Jubilarin schaute jetzt Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler in Jesteburg vorbei. Gemeinsam mit Steffen Burmeister und Helmut Lüllau aus dem Vorstand des SPD-Ortsvereins genoss sie mit Ingrid Schröder Kaffee und Kuchen. Dabei berichtete Schröder aus ihrem Leben - ausgebombt in Hamburg, in die Heide gezogen und schließlich in Jesteburg angekommen.
Mit ihrer trockenen, typisch norddeutschen Art kommentiert die inzwischen 88-Jährige die Bundespolitik, outet sich als Fan von Andrea Nahles - "mit der könnte das was werden". Nicht für alle Spitzenpolitiker - auch der eigenen Partei - hat Ingrid Schröder so viel übrig. Die nach wie vor stark an der Tagespolitik interessierte Seniorin hält mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg - genauso wenig wie bei den wesentlichen Jesteburger Themen Einzelhandel ("wir brauchen Famila") und Kunst ("das Geld sollte man lieber für was anderes ausgeben").
Svenja Stadler war beeindruckt von der Agilität und den Meinungsäußerungen von Ingrid Schröder. "Das Gespräch mit ihr hat meinen Tag sehr bereichert", so die Bundestagsabgeordnete. Ingrid Schröder wiederum kündigt an, sich wieder mehr bei den Veranstaltungen der örtlichen SPD blicken zu lassen und mitzudiskutieren.