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"Wo sitzt eigentlich dein Chef?"

Das Redaktions-Team der Schülerzeitung "Eulenpost" schaute mit den Lehrerinnen Diana Bettke (re.) und Silke Crone WOCHENBLATT-Redakteur Sascha Mummenhoff über die Schulter (Foto: bim)

Handeloher Schülerzeitungs-Redakteure besuchen WOCHENBLATT-Redaktion in Buchholz.

mum. Buchholz/Handeloh. Die "Eulenpost" hat eine lange Tradition an der Grundschule Handeloh. Manche Eltern der heutigen Schüler verfassten bereits Beiträge für die Schülerzeitung, die regelmäßig an alle Jungen und Mädchen verteilt wird. Und der Inhalt kann sich sehen lassen - Reportagen, Rätsel und spannenden Geschichten machen das Blatt unbedingt lesenswert.
Verantwortlich für den Inhalt sind aktuell sechs Jungen und Mädchen der Schülerzeitungs AG. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Diana Bettke und Silke Crone schauten Paula und Lotta (beide 3. Klasse) sowie Jannis, George, Felix und Ennis (4. Klasse) am Mittwochmittag in der WOCHENBLATT-Redaktion vorbei. Redakteur Sascha Mummenhoff nahm sich 90 Minuten Zeit, den Kinder zu erklären, wie die Artikel in die Zeitung kommen. "Wie wird man eigentlich Journalist?" wollte Paula wissen. "Und was kostet eine Anzeige?" fragte Jannis. Apropos Anzeigen: Den Schülern war aufgefallen, dass die Werbung von Juwelier Jan Ullrich aus Jesteburg immer samstags oben rechts auf der Titelseite steht. "Hat der sich das so gewünscht?" wollte einer der Schüler wissen. Wofür Ullrich wirbt, vermochten die Kinder zwar nicht zu sagen, wohl aber, dass "der Mann immer so freundlich lächelt".
Besonders interessierte die Nachwuchs-Reporter die Festnahme eines Räubers in Jesteburg - die Titelseiten-Geschichte vom Mittwoch. "Hattest du gar keine Angst, als du die Fotos gemacht hast?" wollte Ennis wissen. Die Handeloher "Mini-Journalisten" scheinen große Fußball-Fans zu sein, denn der Probe-Artikel, den sie Sascha Mummenhoff diktierten, begann mit der Überschrift "TV Welle schlägt den BFC".
Im Anschluss besichtigten die Jungen und Mädchen das Verlagshaus. Über die Satz- und Repro-Abteilung (dort werden unter anderem die Anzeigen gestaltet) ging es weiter zu den Mediaberatern. Echt beeindruckt waren die Schüler allerdings vom Besprechungsraum. Dort vor allem von einem riesigen Fernseher. Allerdings werden darauf nicht Fußballspiele oder Kika-Sendungen geschaut, sondern Video-Konferenzen mit den Außen-Redaktionen übertragen. "Und wo sitzt denn hier dein Chef?" war Jannis neugierig.
Bevor es wieder zurück in die Schule ging, durften sich die Kinder noch an einem Süßigkeiten-Topf bedienen. Dieser gehört quasi zur "Büroausstattung" und ist für Redakteure überlebensnotwendig. Zur Erinnerung gab es noch ein paar WOCHENBLATT-Souvenirs - unter anderem Kugelschreiber, Aufkleber und Notizhefte.