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Gespräch über Situation der Pendler

Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte) mit den Landräten der Metropolregion Hamburg (hi. v. li.): Jürgen Schulz (Lüchow-Dannenberg), Ulrich Mädge (Lüneburg), Dr. Heiko Blume (Uelzen), Rainer Rempe (Harburg), Manfred Ostermann (Heidekreis), Michael Roesberg (vorn v. li., Stade), Kai-Uwe Bielefeld (Cuxhaven) und Hermann Luttmann (Rotenburg/Wümme) sowie Monika Scherf (Amt für regionale Landesentwicklung) (Foto: K. Riggert)

Landräte trafen sich mit Ministerpräsident Weil.

(mum). Die angespannte Verkehrssituation und die dringend notwendige Verbesserung bei der Koordinierung von Baumaßnahmen war ein wichtiges Thema beim jährlichen Treffen der acht niedersächsischen Landräte aus der Metropolregion Hamburg mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), das jetzt in der Staatskanzlei in Hannover stattfand.
"Wir haben noch einmal deutlich gemacht, wie groß unsere Sorge ist, dass es durch die Ballung von Baumaßnahmen auf Straße und Schiene zu massiven Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Berufspendler kommt", so Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg.
Ministerpräsident Weil teilte die Bedenken der Landräte. Er erklärte, die Pendlersituation noch einmal bei Gesprächen mit der Hansestadt Hamburg zu thematisieren. "Es ist gut, zu wissen, dass die Landesregierung uns bei diesem wichtigen Thema deutlich den Rücken stärkt", so Rempe.
Weitere aktuelle Themen bei der Zusammenkunft waren der Handlungsbedarf beim Küstenschutz im Zusammenhang mit dem Klimawandel, der Standort-Wettbewerb für einen LNG-Terminal und das Projekt "Wasserstoffregion". Alle Teilnehmer betonten, wie wichtig es ist, sich regelmäßig auch persönlich auszutauschen. "Wir können unsere Interessen gegenüber Hamburg umso erfolgreicher vertreten, wenn wir geschlossen und zusätzlich mit Rückenwind aus Hannover auftreten," so Rempe.
Das nächste Treffen zwischen Stephan Weil und den Landräten ist bereits anvisiert. Es wird im Landkreis Stade stattfinden, der Termin steht noch nicht fest.