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"Hitlers Traumfabrik"

Die Dokumentation "Hitlers Hollywood" geht auch auf den Film "Großstadtmeldodie" mit Hilde Krahl ein (Foto: Filmstudio Bendestorf)

Neue Reihe "Film und Kunst": Das deutsche Kino im Nationalsozialismus.

 

mum. Bendestorf/Jesteburg. Am Donnerstag, 13. September, um 19 Uhr eröffnet das Filmmuseum Bendestorf in Kooperation mit der Kunststätte Bossard seine Reihe "Film und Kunst" mit einer Vorführung von "Hitlers Hollywood" (Regie: Rüdiger Suchsland, 2015). "Wie sollten und wie können wir damit umgehen, dass es Kinofilme gibt, die moralisch-politisch abstoßend und unentschuldbar sind, deren künstlerischer Wert und technisches Können sich zugleich aber nicht von der Hand weisen lassen?" fragte sich Regisseur und Kritiker Rüdiger Suchsland und legte damit den Nährboden für seinen Dokumentarfilm "Hitlers Hollywood". Dass das NS-Kino rigider politischer und kultureller Zensur unterworfen war, ist bekannt, doch was verrät das nationalsozialistische Kino über das Dritte Reich und seine Menschen? Mit seiner Dokumentation widmet sich Suchsland dem Deutschen Kino im Zeitalter der Propaganda (1933 bis 1945), hinterfragt, wie diese Filme, ihre Mythen und Erzählungen wirken, ihre offenen Lügen und ihre versteckten Wahrheiten. Und er erzählt dabei von Anpassern, Fanatikern, Karrieristen, Opportunisten, Rebellen, Widerständlern, Überläufern, von Feiglingen und Mutigen, von Tätern und Opfern.
• Die Reihe "Film und Kunst" widmet sich in diesem Jahr der Zeit des Nationalsozialismus. Als weitere Filme werden gezeigt: "Das Bad auf der Tenne" (25. Oktober), "Das neue Hamburg" (15. November) sowie "Die Feuerzangenbowle" (6. Dezember). Alle Filme beginnen jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten. Die Vorführungen finden im Filmmuseum Bendestorf (Am Schierenberg 2) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.