Neuer Welterbe-Flyer soll an alle Haushalte verteilt werden
Der besondere "Spirit" des Alten Landes

Dr. Kai Rump zeigt den neuen Welterbe-Flyer. Im Hintergrund die neue Welterbe-Flagge vor der Tourist-Info in Jork
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sla. Jork. "Jetzt heißt es Daumen drücken für die Welterbewerbung", sagte die Vorsitzende Verena Wein-Wilke (Grüne) vom Kreiskulturausschuss in Jork nach dem Vortrag von Archivleiterin Dr. Kai Rump vom Museum Altes Land. Nicht das gesamte Alte Land, sondern 13 Traditionskerne stehen bei dieser zweiten Bewerbung für die Einzigartigkeit des Alten Landes", sagte Rump, die in ihrem Vortrag die Vorzüge konkretisierte. Vier entscheidende Merkmal erfülle das Alte Land. Mehr als gefordert, denn die UNESCO nennt zehn Entscheidungsmerkmale, von denen mindestens eines zutreffen muss, um als Welterbe anerkannt zu werden. 30 Seiten umfasst das ausführliche Bewerbungsdokument, mit dem das Alte Land ins Rennen geht. Neben dem Landkreis Stade steht auch der Obstbau hinter der Welterbe-Bewerbung, betonte Axel Schuback, Vorsitzender der Elbe-Obst, im Rahmen der Ausschusssitzung. Kerstin Hintz vom Welterbeverein, die sich seit rund 20 Jahren auf dem Weg zum Welterbe engagiert, machte vor dem Ausschuss auf den besonderen "Spirit" des Alten Landes aufmerksam und die positiven Möglichkeiten, die sich durch eine Welterbe-Aufnahme ergeben könnten: von der Wirtschaftsförderung bis zu völlig neuen Fördertöpfen für die Region. Um das Ziel zu erreichen, wurde vom Welterbeverein, der Gemeinde Jork und der Samtgemeinde Lühe schon einiges auf den Weg gebracht. Inzwischen liegen 30 Bestellungen für die neuen Welterbeflaggen vor. Zudem wurde auf der Ausschusssitzung erstmals ein neuer Welterbe-Flyer präsentiert, den jeder Haushalt in Buxtehude, Stade und dem Alten Land jetzt erhalten soll.
Doch der Weg wird kein leichter sein. Denn es gibt noch Konkurrenz: Das Wendland, die Hansestadt Lüneburg und die Schöninger Speere bewerben sich ebenfalls um die Weltererbe-Aufnahme. Im Herbst wird entschieden, welche zwei Kandidaten das Land Niedersachsen auswählt und auf Bundesebene ins Rennen schickt. Die Entscheidung soll dann 2023 fallen. Frühestens in fünf bis acht Jahren könnte das Alte Land den Welterbesstatus erhalten.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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