Grundschüler pflanzen 2.000 Blumenzwiebeln für Insekten
Jork: Ein Meer aus Krokussen

Naturschutzberater Maximilian Heller setzt mit Zweitklässlern zahlreiche Krokusknollen
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping

ab. Jork. Herbstzeit ist Pflanzzeit: Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen aus Visselhövede (Rotenburg/Wümme) hatte jüngst zum Krokuspflanzen eingeladen. 22 Kinder der Grundschule Am Westerminnerweg besuchten daraufhin den Bio-Obsthof Lefers in Jork. 

Das Projekt sei aufgrund des Insektensterbens entstanden, erläutert der Naturschutzberater des Kompetenzzentrums, Maximilian Heller. "Gerade mit den Kindern bringt es Spaß, die Knollen zu setzen", sagt er. Maximilian Heller hatte die Aktion mit den Grundschülern durchgeführt und mit ihnen gemeinsam 2.000 Blütenzwiebeln verpflanzt. Ab März werde man die ersten Blüten sehen, an denen sich Hummeln, Bienen und andere Insekten erfreuen können. 

Krokusse sind für Honigbienen und ihre wilden Verwandten besonders wertvoll, weil sie zu den frühen Blütenpflanzen gehören, die den Insekten Nahrung bieten. Rund zwei Wochen werden sie in voller Pracht blühen und auch für Menschen als schöne Farbtupfer sichtbar sein, meint Heller.

In ganz Niedersachsen bietet das Kompetenzzentrum Ökolandbau die Pflanzaktion für Ökolandwirte an. Sie könnten sich dort für das Projekt bewerben. "Wir bieten die Planung an, der Landwirt nimmt Kontakt zu einer Schule vor Ort auf", erläutert Heller. Ca. 15 Betriebe seien seit Projektbeginn vor vier Jahren besucht worden. In diesem Fall habe der Landwirt Cord Lefers die Krokusknollen selbst gekauft, manchmal würden sie aber auch gespendet. "Als Dankeschön für ihr Engagement dürfen die Kinder ein paar Knollen mit nach Hause nehmen und dort einpflanzen."

Maximilian Heller, der ebenfalls Landwirt ist, hatte noch keine Schüler zum Pflanzen da. "Ich habe aber selbst gepflanzt", sagt er.

• Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen realisiert Projekte und berät umstellungsinteressierte Landwirte. Infos: www.oeko-komp.de.

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