Jork: Welterbebrief als Wegbereiter

Schickten den ersten Welterbebrief "auf Reisen": Susanne Höft-Schorpp (v. li.), Kerstin Hintz, Silvia Hotopp-Prigge und Tim Siol
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"Welterbe Altes Land": Brief soll informieren und damit Unsicherheit abbauen

ab. Jork. ab. Jork. Die erste „Post“ ist unterwegs: Die Mitglieder des „Vereins für die Anerkennung des Alten Landes zum Welterbe der UNESCO“ haben jetzt ihren Newsletter neu aufgelegt und daraus den „Welterbebrief“ konzipiert. Dieser wurde am vergangenen Freitagmorgen vom Jorker Rathaus aus erstmalig elektronisch versandt. Die Erste Vorsitzende des Vereins, Kerstin Hintz, ihre Stellvertreterin Susanne Höft-Schorpp, Silvia Hotopp-Prigge (FDP) als ehrenamtlich beratendes Ratsmitglied und Amtsleiter Tim Siol von der Samtgemeinde Lühe verschickten den Brief. 

Worum geht es? In dem Welterbebrief sind aktuelle Entwicklungen, Veranstaltungen und Termine aus dem Alten Land enthalten. Außerdem werden andere Kulturlandschaften in Deutschland und Europa vorgestellt, die sich bereits auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbe befinden. Ihre Kriterien sollen mit denen des Alten Landes in einen Kontext gestellt werden. Im ersten Brief erfahren Interessierte z. B. mehr über die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal.

„Mit dem Welterbebrief möchten wir die Menschen für das kulturelle Erbe in unserer Region sensibilisieren“, erklärt Susanne Höft-Schorpp. „Wir gehen auch gerne in den Dialog, sind für Fragen und Anregungen offen.“ Mit dem Welterbebrief sei man unter anderem auch dem Wunsch von Kommunen und Politik nachgekommen, verschiedene Bereiche des Alten Landes stärker in die Öffentlichkeit zu bringen.

Dabei handele es sich, so Kerstin Hintz, nicht um eine reine Vereins­aufgabe. Es sei eine „Grundsatzentscheidung der Gemeinde, den Weg weiterzugehen“: Der Welterbebrief soll als ein ergänzender Bestandteil für die nächste Bewerbung zum UNESCO Weltkulturerbe dienen und „Ängste, die damit in Verbindung stehen, reduzieren“, erklärte Susanne Höft-Schorpp.
Seit 18 Jahren arbeitet der Welterbe-Verein daran, dass die Kulturlandschaft des Alten Landes als Weltkulturerbe anerkannt wird. Nach der Absage waren sich die Politiker im Alten Land zunächst uneinig, ob eine erneute Bewerbung sinnvoll sei.

Das Alte Land sei eine Marke mit Alleinstellungsmerkmal, so Marketing-Fachfrau Silvia Hotopp-Prigge. Es habe einen ganz besonderen Wert und den gelte es jetzt herauszuarbeiten.

• Der Welterbebrief wird im Jorker Rathaus betreut und vier Mal jährlich verschickt. Wer den Brief erhalten möchte, meldet sich unkompliziert auf der Seite des Welterbevereins unter www.welterbe-altes-land.de unter der Rubrik „Welterbebrief“ an.

Autor:

Alexandra Bisping

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