Elektro-Autofahrer überrascht
Jorker E-Ladestation verschwunden

Ausgebremst in Jork: Lediglich Selbstversorger sind  momentan klar im Vorteil
  • Ausgebremst in Jork: Lediglich Selbstversorger sind momentan klar im Vorteil
  • Foto: EWE
  • hochgeladen von Susanne Laudien

sla. Jork. WOCHENBLATT-Leser, insbesondere Besitzer von Elektro-Autos, zeigten sich überrascht, dass plötzlich die einzige E-Ladestation in Jork zwischen Rathaus und REWE-Markt nach dem Umbau des Supermarktes verschwunden war. Inzwischen nahm Jorks Bürgermeister Matthias Riel zu dem Verschwinden Stellung: Der Abbau sei nicht von der Gemeinde Jork veranlasst worden und war auch nicht mit der Gemeinde abgestimmt.
Verantwortlich für den unangekündigten Abbau der Ladesäule ist der Betreiber EWE-Go, so Riel. Das unverzügliche Klärungs- und Erörterungsgespräch habe bestätigt, dass interne Ablauffehler beim Betreiber zu dieser Maßnahme geführt haben. In dieser Woche soll der alte Zustand wiederhergestellt werden. Die Ladesäule werde recht schnell wieder aufgebaut, versicherte der Betreiber EWE-Go.
Die Gemeinde Jork hatte entgegen der Vermutung von einigen Passanten mit dem spontanen Abbau nichts zu tun. Für das Unverständnis in der Öffentlichkeit in den letzten Tagen habe die Gemeinde Verständnis, zumal sie bereits Aktivitäten in Richtung eines erweiterten E-Mobilitätskonzeptes offensiv und mit großer Motivation kommuniziert hatte.
Ausweitung geplant
Geplant ist, dass am bisherigen Standort zwischen Rathaus und REWE eine Übernahme der Fläche durch REWE erfolgen soll sowie eine Ausweitung des dortigen Ladeangebotes. Bis dahin bleibe die bisherige E-Ladesäule in Betrieb, was durch den Betreiber weiter sichergestellt werde. Die Finanzierung des Betriebes dieser Säule übernehmen seit November 2017 der Inhaber des REWE-Marktes und die Gemeinde gemeinsam, der Standort für fünf Jahre bis Herbst 2022 ist vertraglich gesichert. Zusätzlich hat die Gemeinde Jork für fünf weitere Standorte vor Kurzem Fördergelder einwerben können: In Kürze wird eine neue E-Ladesäule auf dem Festplatz errichtet. Weitere vier Standorte, die mit Fördermittel bereits gesichert wurden, sollen folgen.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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