Staatssekretärin: Wir müssen mehr Überflutungsflächen im Oberlauf der Flüsse schaffen

bc. Jork-Moorende. Dieser eine Satz ließ die Zuhörer ganz besonders aufhorchen: „Unsere grundsätzliche Philosophie ist es, den Flüssen im Oberlauf mehr Platz zu geben“, sagte Almut Kottwitz, Staatssekretärin im Niedersächsischen Umweltministerium, am Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion im Obstbauzentrum in Jork zum Thema „Hochwasserschutz an der Este“. Genau diese Linie des Ministeriums vertreten die Bürgerinitiativen im Alten Land auch. Nur sie erkennen im Bezug auf die Este keinen Willen, diese Vision in die Tat umzusetzen. „Was wird überhaupt im Oberlauf gemacht?“, fragte Rainer Podbielski rhetorisch, Sprecher der IG Este. Wie berichtet, kritisieren die Anwohner in den Este-Gemeinden die Marschroute der Stadt Buxtehude, die mit Minideichen und Spundwänden die Innenstadt bei Starkregen vor Überschwemmungen schützen möchte. Buxtehude plant das Alte Land als Überflutungsgebiet ein und tut nichts für die Renaturierung im Oberlauf, so das Argument der Unterlieger. Mehr zur Diskussion am Mittwoch in Ihrem WOCHENBLATT.

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