Este-Anwohner froh über neue Schließzeiten

Immer wieder stehen die Gärten einzelner Este-Anrainer unter Wasser
  • Immer wieder stehen die Gärten einzelner Este-Anrainer unter Wasser
  • Foto: IG Este
  • hochgeladen von Björn Carstens

bc. Altes Land. Mit einem guten Gefühl gingen die Este-Anwohner nach der jüngsten Sitzung des Jorker Bauausschusses nach Hause. Das, was der Vertreter des Wasser- und Schifffahrtsamtes über die neuen Schließzeiten des inneren Estesperrwerks in Cranz zu berichten hatte, gefiel ihnen. „Die neue Regelung ist positiv“, sagt Rainer Podbielski, Sprecher der Interessengemeinschaft Este.

Darum geht es: Künftig wird das Sperrwerk im Winter bereits bei einer maximalen Außenpegelhöhe in der Elbe von 7,20 Meter geschlossen, 20 Zentimeter weniger als bislang. Das Problem bei 7,40 Meter: Die Gärten einzelner Este-Anrainer stehen unter Wasser.

Im Sommer soll das Sperrwerk bei einer Pegelhöhe in Cranz von 7,30 Metern dicht gemacht werden, zehn Zentimeter mehr als derzeit. Podbielski: „Das wird noch genau zu beobachten sein.“ Zum Hintergrund: Im Jahr wird das innere Este-Sperrwerk ca. 200 Mal geschlossen.

Insgesamt lobt die Interessengemeinschaft die neue Herangehensweise bei der Bewertung der Hochwasserlage in der Este. In Zukunft soll der Pegel in Emmen (bei Moisburg) als maßgeblich betrachtet werden und nicht mehr der in Rockstedt an der Oste.

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