Baustart um ein Jahr verschoben
Sanierungsstart der K39 zwischen Jork-Borstel und Cranz erst im März

Die Baumaßnahmen an der sanierungbedürftigen K39 sollen im März 2021 beginnen
  • Die Baumaßnahmen an der sanierungbedürftigen K39 sollen im März 2021 beginnen
  • Foto: Archiv/bc
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Jork. Die marode K39 zwischen Jork-Borstel und der Landesgrenze in Cranz soll saniert werden, das steht bereits seit längerem fest. Der Baubeginn sollte ursprünglich noch in diesem Jahr erfolgen, wurde inzwischen aber wieder verworfen und um ein weiteres Jahr verschoben. Der neue voraussichtliche Termin und ein grober Zeitplan wurden nun im Bau- und Wegeausschuss des Landkreises Stade vorgestellt.

Mit dem ersten der drei jeweils ca. 2.000 Meter langen Bauabschnitte soll es im März 2021 losgehen. Der Anfang wird von Borstel an der Mühle bis zum Parkplatz gemacht, danach geht es ab November 2021 bis Juli 2022 von dort bis zur Zufahrt der JVA weiter und endet im März 2023 schließlich mit dem letzten Bauabschnitt an der Kreisgrenze in Cranz. Die letzte Maßnahme soll gegebenenfalls zusammen mit dem dort geplanten Deichbau durchgeführt werden. Eine Verzögerung sei sehr wahrscheinlich, hieß es im Ausschuss. Kosten soll die gesamte Sanierung von Straße, Rad- und Gehweg rund neun Millionen Euro.

Damit die Anlieger während der Zeit des ersten Bauabschnitts weiterhin zu ihren Häusern und Feldern gelangen, wird eine Einbahnstraße mit zweimal täglich wechselnder Richtung eingerichtet. Die anderen Varianten (z.B. Vollsperrung oder Einbahnstraße mit Ampelanlage) wurden verworfen. Und das, obwohl die Einbahnstraßenregelung im Vergleich zur Vollsperrung teurer und mit mehr Aufwand verknüpft ist. Die Bauzeit verlängert sich bei der geplanten Variante um rund sechs Wochen auf 40. Die Kosten erhöhen sich um ca. 650.000 Euro. Von den gesamten 3,3 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt fallen ca. 100.000 Euro für den Richtungswechsel und ca. 200.000 Euro für eine zusätzliche Asphaltschicht auf dem Radweg an, auf dem die Fahrzeuge während des Baus zeitweise entlanggeführt werden sollen.

Der Lkw-Verkehr wird für die Zeit der Bauarbeiten großflächig über die A7 Abfahrt Heimfeld, B73, K36 Horneburg, A26 Abfahrt Stade Ost und die L111 umgeleitet. Pkw fahren über die K38, L140, Neuenfelde-Nincop und Neuenfelder Fährdeich. Anlieger haben durch eine "unechte" Einbahnstraße über einen Wirtschaftsweg zusätzlich die Möglichkeit, zu ihren Häusern und Feldern zu gelangen. Eine Barriere soll verhindern, dass der Weg als Abkürzung von Nicht-Anliegern missbraucht wird, um schneller nach Cranz zu kommen. Radfahrer werden über Wirtschaftswege an der Baustelle entlanggeführt.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

Panorama
Fieberambulanzen könnte eine Anlaufstelle für Grippe- und Corona-Verdachtsfälle sein

Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn
Fieberambulanzen gegen Corona und Grippe

(tk). Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schlug angesichts der beginnenden Grippewelle und der weiter bestehenden Gefahr einer Ausbreitung von Corona vor, dass es Fieberambulanzen geben sollte. In diesen Praxen werden vor allem diejenigen behandelt, die mit klassischen Atemwegserkrankungen zum Arzt wollen und wo noch unklar ist, ob es eine Erkältung, ein fieberhafter Infekt oder doch das neuartige COVID-19-Virus ist. Fieberambulanzen sollen nach Spahns Meinung dabei helfen, dass...

Politik
Oliver Grundmann (2.v.re.) erhielt deutlich mehr Stimmen als Katharina Merklein (re.)

Stader setzt sich deutlich gegen Kontrahentin durch
Oliver Grundmann als CDU-Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 nominiert

jd. Stade. Oliver Grundmann wird im kommenden Jahr erneut Direktkandidat der CDU für die Bundestagswahl sein. Am Donnerstagabend wurde der Jurist aus Stade mit großer Mehrheit für die im Herbst stattfindende Wahl nominiert. Grundmann tritt damit nach 2013 und 2017 zum dritten Mal im Wahlkreis Stade I / Rotenburg II an. Auf der Nominierungsversammlung im Stadeum setzte sich Grundmann mit 174 zu 55 Stimmen gegen seine Gegenkandidatin Katharina Merklein aus Zeven durch. Auf Grundmann entfielen...

Panorama
Vorläufiges Konzept: Ähnlich wie in diesem Entwurf stellt sich die "Calluna-Bike"-Gemeinschaft der Zweirad-Freunde die Mountainbike-Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden rund um den Paaschberg vor
3 Bilder

Initiative hat spektakuläre Pläne
Mekka für Mountainbiker in Salzhausen?

ce. Salzhausen. Mit dem "Projekt Bergrettung" befassen sich derzeit die Kommunalpolitiker in Salzhausen. Was zunächst irreführend klingt wie eine Kooperation zwischen Salzhäusern und Schweizern bei einer Hilfsaktion in den Alpen, ist tatsächlich ein spektakuläres Vorhaben in hiesigen Gefilden: Mehrere Fahrradfreunde haben sich zusammengeschlossen, um den Salzhäuser Paaschberg als "Ort der Freizeitgestaltung und Lernort" zu einem Besuchermagneten zu machen. Auf dem von einem Wald dicht...

Panorama
"Hier sind alle sehr wachsam": (v. li.) Dr. Werner Raut (Chefarzt Medizinische Klinik), Astrid Schwemin (leitende Amtsärztin Landkreis Harburg) und Norbert Böttcher (Geschäftsführer Krankenhäuser Buchholz und Winsen)

Zwei Ärzte und zwei Pflegekräfte betroffen / Gesundheitsamt und Geschäftsführung beruhigen
Vier Corona-Fälle im Krankenhaus Buchholz

os. Buchholz. Im Buchholzer Krankenhaus sind vier Corona-Fälle aufgetreten. Betroffen seien zwei Ärzte und zwei Pflegepersonen, erklärten Astrid Schwemin, leitende Amtsärztin des Landkreises Harburg, und Dr. Werner Raut, Chefarzt der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Buchholz, im Gespräch mit dem WOCHENBLATT. Man habe die "klassischen Maßnahmen" ergriffen, erklärt Schwemin. Die Betroffenen wurden in Quarantäne geschickt, und zwar für zunächst zehn Tage, wie es bei unkomplizierten Verläufen...

Blaulicht
Die Zahl der Autodiebstähle steigt im Landkreis Harburg rasant an. Der Schaden liegt innerhalb weniger Wochen bei mehr als 750.000 Euro (Szene gestellt)   Foto: polizei-beratung.de
2 Bilder

750.000 Euro Schaden in drei Monaten
Landkreis Harburg: Eine Hochburg für Autodiebe

thl. Winsen. Die Zahl der Autodiebstähle im Landkreis Harburg nimmt immer weiter zu - und stellt die Ermittler der Polizei vor nahezu unlösbare Aufgaben. Denn die Täter hinterlassen so gut wie keine Spuren. "Im August wurden im Landkreis Harburg drei Komplettentwendungen von Pkw angezeigt, im September waren es bis heute vier", bestätigt Polizeisprecher Jan Krüger auf Nachfrage. "In insgesamt vier weiteren Fällen blieb es beim Versuch, entsprechende Spuren waren an betroffenen Fahrzeugen zu...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen