Sparpläne im Jorker Rathaus: "Luxus können wir uns nicht erlauben"

bc. Jork. Einstimmig haben die Mitglieder des Jorker Bauausschusses in ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht für den Haushaltsplan 2016 gegeben. Das Zahlenwerk bietet keine großen Überraschungen. Sparen lautet die Prämisse der Kämmerei. Viel mehr als laufende Unterhaltungskosten kann die Gemeinde nicht bezahlen.
So stehen für die Unterhaltung der vielerorts abgängigen Straßen und Wege gerade mal 110.000 Euro zur Verfügung. „Luxus können wir uns nicht erlauben“, sagte Peter Mordhorst aus der Bauabteilung im Rathaus.
Die komplette Bauunterhaltung in der Gemeinde soll für 2016 mit einem Betrag von 830.000 Euro budgetiert werden. Darüber hinaus sind zum Beispiel 20.000 Euro für die Anschaffung zweier Klimageräte in den Trauzimmern im Rathaus und 135.000 Euro für die Elektrosanierung an der Grundschule am Westerminnerweg eingeplant.
Der größte Etatposten sind 500.000 Euro für die Grundstücksbevorratung im Ortszentrum. Damit will sich die Gemeinde eine Fläche unweit der Grundschule am Westerminnerweg sichern. Dort könnte ab 2018, sofern die Gemeinde wieder flüssig ist, eine neue Sporthalle gebaut werden.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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