Wohnungen für Jung und Alt
In Hollern-Twielenfleth entsteht neuer Wohnraum

Pastor Uwe Junge (v. li.), Bürgermeister Timo Gerke und der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Dorfstromer, Edgar Schmidt, vor dem Baugrundstück
  • Pastor Uwe Junge (v. li.), Bürgermeister Timo Gerke und der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Dorfstromer, Edgar Schmidt, vor dem Baugrundstück
  • Foto: wei
  • hochgeladen von Maria Weigl

wei. Hollern-Twielenfleth. In Hollern-Twielenfleth entsteht ein neues "Viertel". So betiteln die Initiatoren, zu denen die Kirche, die Gemeinde und auch Edgar Schmidt vom Dorfstromerverein gehören, das neue Baugebiet. Rund um die Arztpraxis in der Hinterstraße soll es Wohnraum für Jung und Alt geben. So entstehen auf dem Grundstück vor der Praxis Häuser für altersgerechtes Wohnen, von denen eines bereits steht. Hinter der Praxis sollen Mehrgenerationenhäuser gebaut werden.

Die Idee zu diesem Projekt entstand vor etwa sechs Jahren auf einem Geburtstag, erinnert sich Bürgermeister Timo Gerke. Es kam die Frage auf, wie der Ort sowohl für die jüngere als auch für die ältere Generation attraktiver gestaltet werden könne. Daraufhin setzte sich die Gemeinde mit der Kirche zusammen. Diese stellte das Grundstück gegenüber der Arztpraxis zur Verfügung, auf dem nun die acht Wohnungen für Senioren entstehen sollen. Das sei ein geeigneter Standort für ein solches Vorhaben, denn mit der Bushaltestelle und der Arztpraxis direkt vor der Haustür sei sowohl die nötige Infrastruktur als auch die medizinische Versorgung gesichert. Bisher wurden direkt vor dem Baugrundstück die Fußwege erneuert und eine Bushaltestelle errichtet - alles barrierefrei.

Der Plan für die Mehrgenerationenhäuser hinter der Arztpraxis steht bereits, aber der Start des Bauvorhabens ist noch unklar. Denn noch sind dort Strommasten im Weg, die zuerst zurückgebaut werden müssen. "Mit Glück können wir in diesem Jahr loslegen", sagt Gerke.

Das Ziel des Projektes ist es, die Einwohner im Ort zu halten. "Wir möchten den Menschen die Möglichkeit bieten, hier zu bleiben", erklärt Gerke. Neben dem Schaffen von bezahlbarem Wohnraum soll mit dem Projekt der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Denn die Kombination aus altersgerechtem und Mehrgenerationenwohnen hat einen Vorteil: Die ältere Generation kann zum Beispiel auf die Kinder aufpassen und die Jüngeren können Einkäufe für die Senioren erledigen, erklärt Edgar Schmidt, der das Konzept für das Projekt vorlegte. Dabei werde das Wort "altersgerecht" oft falsch verstanden. Schmidt erklärt, dass altersgerechtes Wohnen oft als Wohnen für alte Menschen verstanden werde. Dabei sei es das Wohnen und Leben, das jedem Alter gerecht wird.
Die Kosten für das Vorhaben schätzt der an dem Projekt beteiligte Pastor Uwe Junge auf etwa 2,5 Millionen Euro.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen