Steinkirchen: Ideen gegen "Schiethupen"-Ärger

Auf nur einem Spaziergang hatte eine 
Anwohnerin sechs Schiethupen mit Fähnchen versehen. Gebraucht hätte sie mehr Fähnchen
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    Anwohnerin sechs Schiethupen mit Fähnchen versehen. Gebraucht hätte sie mehr Fähnchen
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping


Bürgermeisterin hatte zu "Wettbewerb" gegen herumliegenden Hundekot aufgerufen

ab. Steinkirchen. Immer häufiger waren in der jüngsten Zeit Klagen über herumliegende Hundehäufchen in der Gemeinde Steinkirchen bei Sonja Zinke eingegangen. Darum hatte sich die Bürgermeisterin an das WOCHENBLATT gewandt und einen "Ideen-Wettbewerb" vorgeschlagen. Wie lässt sich gegen das Ärgernis "Schiethupen" am besten vorgehen? Hier einige Vorschläge unserer Leser: 

Klaus Dieter Gähler schreibt, er habe mit seinem Hund Urlaub auf der Ostseeinsel Poel gemacht. Dort sei ihm aufgefallen, dass speziell für Hundebesitzer an vielen Gehwegen innerhalb und außerhalb der Orte große unübersehbare Tafeln aufgestellt worden seien. Zu sehen war darauf ein in der Hocke befindlicher Hund, der sein "Geschäft" erledigt. Über und unter dem Bild habe in großen Buchstaben gestanden: "Haben Sie nicht was vergessen?" 
"Mir als Besucher dieser schönen Insel wurde beim Lesen ein Schmunzeln entlockt, verbunden mit einem leichten Anhauch eines schlechten Gewissens", erinnert er sich. "Inwieweit die Hinweisschilder dazu beigetragen haben, dass  die Hundehaufen in der Anzahl weniger wurden, entzieht sich meiner Kenntnis." Er schlägt vor, bei der Gemeinde Ostseebad Insel Poel im Gemeindezentrum Auskunft über Herstellung, Anschaffung und Folgekosten einzuholen.

"Keinem anderem Lebewesen außer dem Hund ist es erlaubt, sich auf der Straße zu entleeren", schreibt Jutta Lingos. Sie schlägt vor, mehr Hunde-Toiletten aufzustellen. Das Erbauen und Reinigen dieser Toiletten sollte von der Hundesteuer bezahlt werden.  

Eine Anwohnerin*, die namentlich nicht genannt werden möchte, schreibt, sie habe sich so sehr über die Hundehaufen geärgert, dass sie tätig geworden sei - sie markierte alle Schiethupen mit einem Fähnchen. "Auf diesem Spaziergang haben unsere sechs Fähnchen nicht gereicht", schreibt sie. Mit einem Foto dokumentierte sie Fähnchen und Häufchen.
*Name der Redaktion bekannt

Auf nur einem Spaziergang hatte eine 
Anwohnerin sechs Schiethupen mit Fähnchen versehen. Gebraucht hätte sie mehr Fähnchen

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