Ratssitzung zur Hochwasserlage an der Oberen Lühe

sla. Guderhandviertel. Bei der vergangenen Ratssitzung der Gemeinde Guderhandviertel wurden die Ratsmitglieder und Zuhörerinnen und Zuhörer von Bürgermeister Söhnke Hartlef (parteilos) über das Treffen mit dem NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), die für das Sperrwerk zuständig sind, in Kenntnis gesetzt.
Bei dem Treffen wurde ausführlich über die internen Abläufe, unter anderem beim Öffnen und Schließen des Sperrwerkes, gesprochen. Bürgermeister Hartlef berichtete, dass in der aktuellen Hochwassersituation kein Fehlverhalten der Behörde festzustellen sei und lobte ausdrücklich die gute Arbeit.
Seines Erachtens müssten zusammen mit dem Landrat Kai Seefried, der Samtgemeinden Harsefeld und Horneburg und der Gemeinde Ahlerstedt hinsichtlich des Hochwasserschutzes Gespräche geführt werden. Unter anderem zur Entschlickung der Lühe und dem Absenken des Bullenbruchpolders in Horneburg. Er versichert, dass sich die Gemeinde Guderhandviertel weiterhin für diese Themen stark machen werde. Des Weiteren müssten die Bürgerinnen und Bürger, die in Deichnähe wohnen, informiert werden, was sie im Falle eines Hochwassers tun können, um ihre Häuser und Grundstücke zu schützen.
Zur Kenntnis genommen wurde, dass die Schwelle des Bullenbruchs in Horneburg um 20 bis 30 Zentimeter höher liegt als vor zehn bis zwölf Jahren. Im weiteren Verlauf wird noch eine Frage zum Umdeich und zu den zukünftigen Maßnahmen beantwortet.
Eine Einwohnerin berichtete in der Sitzung, dass das Wasser nicht von der Lühe ins Haus zu laufen drohte, sondern von unten zwischen Boden und Wand ins Haus lief.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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