In Mienenbüttel
Bombenalarm am Tierversuchslabor-Gelände

Einer der Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes bei der Arbeit: Vorsichtig sichert er den verdächtigen Koffer
  • Einer der Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes bei der Arbeit: Vorsichtig sichert er den verdächtigen Koffer
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bim. Mienenbüttel. Und dann auch noch das: Große Aufregung herrschte am Donnerstagmorgen rund um das LPT in Mienenbüttel. Diesmal standen allerdings nicht die Versuchstiere im Mittelpunkt. Vielmehr bestand der Verdacht, dass jemand eine Bombe dort abgelegt hat. Vor dem Tierversuchslabor kamen aber keine Sprengstoffspürhunde, sondern sogenannte Delaborierer des Landeskriminalamtes zum Einsatz.
Ein Zeuge meldete gegen 8.05 Uhr einen verdächtigen Gegenstand vor dem Zaun des Tierversuchslabors an der Oldendorfer Straße. Durch Polizeibeamte wurde die Meldung überprüft und bestätigt: Es wurde ein Koffer gefunden, der mit Leuchtdioden und Kabeln ausgestattet optisch wie eine Bombe präpariert war. Daraufhin wurden Delaborierer des Landeskriminalamtes angefordert, um den Gegenstand genauer zu prüfen. Um den Fundort herum wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet. Fünf Personen, die sich im Rahmen einer Mahnwache in der Nähe aufhielten, mussten den Bereich verlassen, teilte die Polizei mit.
Gegen 10.30 Uhr gaben die Delaborierer Entwarnung. Von dem Gegenstand ging keine Gefahr aus. Die Sperrung wurde daraufhin aufgehoben.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Die am Donnerstagvormittag anwesenden Mahnwachenteilnehmer betonten, nichts mit dem Vorfall zu tun zu haben.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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