Besondere Geschichte zur Malaktion "Mach' etwas Besonderes"
Familie aus Neu Wulmstorf muss vier mal in Quarantäne

Constance L. mit ihrem "Kraftbild"
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Wirtschaft
Die Visualisierung zeigt das futuristische Gebäude des "BREAK"-Autohofs
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Hotel, Restaurants und Raststätte
Evendorf: Autohof der Zukunft soll Anfang 2023 fertig sein

as. Evendorf. Das Fundament liegt bereits: Die Arbeiten am Autohof an der A7-Abfahrt Evendorf schreiten voran. Laut Thorsten Neumann, Projektentwickler der Nanz-Gruppe, sollen Hotel, Restaurants und Rastanlage im Frühjahr 2023 eröffnet werden. Nach Workshops mit Bürgern, Politik, Verwaltung und Investor wurde im vergangenen Jahr die Änderung des Bebauungsplanes „Thaneberg, Döhle/Evendorf“ beschlossen. Wie berichtet, investiert die Nanz-Gruppe rund 20 Millionen Euro, um auf rund 15 Hektar unter...

Politik
Dr. Bernd Althusmann

Forderung von Minister Dr. Bernd Althusmann
A1-Anschlussstelle Rade umbauen

bim/nw. Rade. Bauliche Veränderungen an der A1-Anschlussstelle Rade fordert Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann (55, CDU). „Die Verknüpfung der B3 mit der A1 an der Autobahnanschlussstelle Rade ist seit Längerem nicht mehr ausreichend leistungsfähig. In Spitzenstunden führt dies für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Hamburg zu längeren Rückstaus, die sich teilweise bis auf den Verzögerungsstreifen der A1 ausweiten. Im Sinne einer funktionsfähigen Infrastruktur sowie der...

Panorama
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Corona-Zahlen am 20. Januar
Inzidenzwert im Landkreis Harburg steigt erstmals über 1.000

(lm). Der Inzidenzwert im Landkreis Harburg hat am heutigen Donnerstag, 20. Januar, das erste Mal den Wert von 1.000 überschritten und liegt nun bei 1.009,7 (976,9 am Vortag). 520 neue Corona-Fälle haben die Behörden heute übermittelt. 2.585 Fälle wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert (+84 im Vergleich zum Vortag). Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz ist von 5,6 auf 5,9 gestiegen. Die Intensivbettenbelegung ist dagegen von 5,4 auf 4,9 Prozent gesunken. Seit dem Ausbruch der...

Service

Inzidenz steigt auf 530
Infos über die Corona-Lage an den Schulen und Kitas im Kreis Stade: Fehlanzeige!

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Politik
Rettungshubschrauber können das Elbe Klinikum in Buxtehude nicht anfliegen. Sie landen daher im Jahnstadion

Elbe Klinikum Buxtehude wird nicht angeflogen
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Politik
Rednerin Dörte Schnell (rote Jacke) rief dazu auf, den Auftritt rechter Gruppierungen bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen nicht zu tolerieren
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Protest-Aktion gegen Corona-Leugner
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jd. Stade. "Impfen statt schimpfen", "Mehr denken statt querdenken", "Eure Freiheit ist Egoismus": Mit Transparenten dieser Art wurde am Montagabend in Stade gegen Impfgegner, Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker protestiert. Rund 140 Menschen fanden sich auf dem Platz Am Sande ein, um darauf hinzuweisen, welche Gefahr für die Demokratie und die freiheitliche Gesellschaft von den sogenannten "Montagsspaziergängen" ausgehen kann. Der Platz in der Stader City war an diesem Abend auch...

Blaulicht
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Spielerinnen finden Kameras in Umkleidekabine
Weiterer Spannerskandal in der Handball-Bundesliga

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sb. Neu Wulmstorf. Als Constance L. (32) aus Neu Wulmstorf eines Abends das WOCHENBLATT las, stieß die junge Mutter auf die Malaktion "Mach' etwas Besonderes" mit dem Kinderschutzbund Stade. "Sofort wollte ich mitmachen", sagt sie. "Denn meine Familie und ich haben eine ganz besondere Geschichte zu erzählen und möchten uns auf diesem Weg bei Menschen bedanken, die uns durch eine sehr schwere Zeit geholfen haben."

Constance entschied sich für ihre Teilnahme an der Aktion für ein ganz besonderes Bild. "Das Bild begann ich nach meiner Ausbildung zur Erzieherin mit Ölfarben zu malen, aber bis heute ist es in meinen Augen nicht ganz fertig. Insbesondere im Lockdown habe ich immer mal wieder zu Pinsel und Farbe gegriffen und es verändert." Das Bild zeigt einen Leuchtturm in stürmischer See und erinnert die Künstlerin an das Kirchenlied "Ein Licht in Dir geborgen", das ihr stets Kraft gegeben hat.

Greta (5) und Constance (32) aus 
Neu Wulmstorf
  • Greta (5) und Constance (32) aus
    Neu Wulmstorf
  • Foto: Familie L.
  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

Auch Tochter Greta (5) malt gern. Als ihre Mutter im Lockdown aufräumte, fand sie viele Stoffbeutel. Zerschnitten waren sie eine tolle Malunterlage für Gretas Grüße an ihre Oma und ihren Opa in Berlin, die sie wegen Corona nicht sehen durfte.

Doch nun zu der besonderen Geschichte der Familie. Insgesamt musste sie im vergangenen Jahr viermal in Quarantäne: dreimal als Vorsichtsmaßnahme, das vierte Mal, weil sie selbst betroffen war. "Mein Mann musste Ende November in ein Hamburger Krankenhaus. Er brachte die Infektion von dort nach Hause mit und steckte Greta und mich an", erzählt Constance. "Ich war damals hochschwanger und hatte natürlich große Angst um mein Baby."

Die Familie bekam ein gemeinsames Quarantäne-Zimmer im Buchholzer Krankenhaus. Der Schwangeren ging es schlecht. "Ich bekam nur schwer Luft, erhielt Sauerstoff durch eine Nasensonde und war nervlich am Ende", sagt sie. In dieser Zeit sei das Pflegepersonal eine riesige Unterstützung gewesen. "Trotz all dem Stress nahm man sich die Zeit, sich an mein Bett zu setzen und meine Hand zu halten", sagt sie. "Es ist kaum in Worte zu fassen, welche Zuneigung wir als Familie erfahren durften."

Kaiserschnitt wegen Luftnot

Als die Luftnot zu stark war, wurde Töchterchen Marta per Kaiserschnitt geholt. Auch der Ehemann musste kurz vor Weihnachten noch operiert werden. Über die Feiertage war die Familie von allem Geschehen abgetrennt. "Gretas große Sorge war, dass das Christkind uns im Krankenhaus nicht finden würde", sagt Constance. "Doch wir wurden vom Klinikpersonal reich beschenkt. Wir wissen gar nicht, wie wir dem Krankenhaus-Team jemals irgendwie unseren Dank ausdrücken können." Als kleine Geste der Dankbarkeit will Constance L. das Bild mit dem Leuchtturm, an dem sie sehr hängt, der Klinik schenken.

Seit Anfang des Jahres ist die Familie wieder zuhause vereint und es geht ihnen gut. Das Baby kam übrigens Corona-frei zur Welt, wahrscheinlich entwickelte es noch im Mutterleib Antikörper gegen das Virus. "Wir möchten mit unserer Geschichte anderen die Kraft geben, durchzuhalten", sagt Constance. "Es kann tatsächlich jeden treffen."

Malaktion mit tollen Preisen

Eure tollen Kunstwerke könnt ihr auf mehreren Wegen abgeben: Entweder ihr fotografiert euer Bild und schickt es per WhatsApp an die Nummer 0174-1071010 oder per E-Mail an christoph.peltz@dksb-stade.de. Oder ihr schickt es per Post an das WOCHENBLATT: Neue Buxtehuder Verlagsgesellschaft, Hinterm Hagedorn 4, 21682 Stade. Das Stichwort ist bei allen Einsendungen "Mach' etwas Besonderes". Ganz wichtig! Zu jedem Bild brauchen wir folgende Informationen: Vor- und Nachname sowie Alter des Künstlers, Wohnort und Telefonnummer oder E-Mail-Adresse für eine eventuelle Kontaktaufnahme.

Constances Leuchtturm-Bild
Kunstwerk für Gretas Opa
Kunstwerk für Gretas Oma

• Alle Bilder stehen im Internet in einer Online-Galerie: www.kreativitaet-macht-stark.de/kunstausstellung/galerie-mach-etwas-besonderes/

• Unter allen Einsendungen verlost der Kinderschutzbund Stade tolle "Krea-Tüten", die reichlich mit Malsachen gefüllt sind.

Tanzende Bienen und Menschen in Trauer
Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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