Honoratioren ignorieren Benimmregeln

bc. Rübke. Alle Menschen sind gleich, manche offensichtlich gleicher. Der Spatenstich zur A26-Trasse zwischen Buxtehude und Rübke (das WOCHENBLATT berichtete) fand mitten im EU-Vogelschutzgebiet statt. Es herrschten klare Benimmregeln für die Besucher. Die Fahrt mit dem Auto durch das Schutzgebiet, in dem der seltene Wachtelkönig beheimatet sein soll, war streng verboten.
Aber nicht alle mussten sich daran halten: Einige Honoratioren aus Berlin und Hannover durften mit ihren Limousinen bis zum Ort des Geschehens vorfahren, obwohl hier ansonsten nur landwirtschaftlicher Verkehr erlaubt ist. Ihr Versuch, anschließend die Abkürzung über die Verlängerung des Brockmannswegs quer durch das Naturschutzgebiet zu nehmen, konnte Andreas Bartels, Vorsitzender der "Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke", gerade noch verhindern. Er blockierte die Straße und zwang die Wagen zum Umdrehen. Bartels: "Eine politische Provokation sondergleichen, hier durch das Moor fahren zu wollen."

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.