Neu Wulmstorf: Sportlich bis ins (sehr) hohe Alter

Der Neu Wulmstorfer Sportschütze Horst Stanik mit seiner Urkunde, mit der er als "Sportler des Jahres" beim Neujahrsempfang in Neu Wulmstorf geehrt wurde
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90-jähriger zum "Sportler des Jahres" gewählt

ab. Neu Wulmstorf. Davon könnte sich mancher eine Scheibe abschneiden: Horst Stanik ist bereits 90 Jahre alt, aber immer noch sportlich unterwegs. Trotz seines hohen Alters geht der Neu Wulmstorfer einmal pro Woche zum Turnen und in den Schützenverein. Stanik: „Ich schieße sogar noch.“ Jetzt wurde der 90-Jährige beim Neujahrsempfang der Gemeinde Neu Wulmstorf zum „Sportler des Jahres 2017“ gewählt.

Neben dem Schießen war Stanik auch in anderen Sportarten aktiv, ebenso wie seine Frau Ursula (85): Bis vor einigen Jahren liefen sie gemeinsam mindestens zweimal pro Woche zehn Kilometer, nahmen an zahlreichen Volksläufen teil. 14 Jahre lang ging das sportliche Paar in Norwegen Ski laufen.

Horst Stanik hat ein Händchen fürs Schießen: Der Sportschütze gewann Vereinsmeisterschaften in unterschiedlichen Disziplinen, wurde im Jahr 2001 Landesmeister im „English Match“ - 60 Schuss im Liegen. Dazu wurde er mehrmals Kreismeister, brachte sich als Übungsleiter und Waffensachkundeprüfer ein. 2002 wurde Horst Stanik zum Ehrenmitglied im Schützenverein Neu Wulmstorf ernannt.

Seit 1972 ist er schon Mitglied des Schützenvereins und übt dort hin und wieder noch seine Treffsicherheit. Davon, sportlich aktiv zu sein, konnte ihn auch eine Herzoperation nicht abhalten. Übertrieben habe er beim Sport aber nie, so der gelernte Kupferschmied und Montagemeister. Als er vor einigen Jahren am Herzen operiert werden musste, habe er es danach etwas ruhiger angehen lassen. In der anschließenden Reha lernte er „Supersportler“ kennen, ebenfalls gesundheitlich angeschlagen. „Davor lässt sich auch durch Sport nicht weglaufen“, meint Stanik. „Aber mit einem trainierten Körper kommt man wesentlich schneller wieder auf die Beine als mit einem untrainierten.“

Als Horst Stanik 1972 in den Schützenverein eintrat, habe er nicht recht gewusst, was ihn erwarte, so der gebürtige Wilhelmsburger. „Alles, was mit Schießen und Militär zu tun hatte, wollte ich mir eigentlich vom Leib halten“, erinnert er sich. Dass er, ein zurückhaltender neu Zugezogener, schließlich doch dem Verein beitrat, verdankt Horst Stanik seiner Frau Ursula. Sie wollte Anschluss an die Menschen der Gemeinde finden, im Schützenverein Mitglied zu sein, habe damals zum Dorfleben dazugehört. „Das Schießen und Zielen hat mir überraschenderweise Spaß gebracht. Dazu sind Durchhaltevermögen und Konzentration notwendig, das gefiel mir.“ Mittlerweile genießt er im Verein in erster Linie das gesellige Miteinander.

Bis zum Jahr 2003 legte Horst Stanik 32 Mal das Sportabzeichen in Gold ab, Ursula Stanik sogar 45 Mal. „Einfach so, denn wir hatten Freude daran“, sagt er. Bei anderen Aktiven nahmen die Staniks selbst 40 Jahre lang das Sportzeichen ab.

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