Traditions-Osterfeuer in Rübke abgeblasen

Weil sich einige wenige Besucher nicht benehmen können, hat die Feuerwehr in Rübke das Osterfeuer abgesagt
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bc. Rübke. Traurige Nachricht für die Rübker Dorfgemeinschaft und viele Neu Wulmstorfer Bürger: Das traditionelle Osterfeuer in Rübke, das seit 1977 die Menschen in der Gemeinde erfreut, wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Jedes Jahr pilgerten bis zu 400 Gäste zu der Brauchtums-Veranstaltung mitten im Moor. Die örtliche Feuerwehr sieht sich nicht mehr in der Lage, das Event durchzuführen.

Der Grund für das Aus seien "unschöne Vorkommnisse" in den vergangenen Jahren. Besucher hätten sich nicht an die Regeln gehalten und immer wieder im Naturschutzgebiet geparkt - obwohl die Feuerwehr für jeden ersichtlich Verbotsschilder aufstellte. "Wir bekommen Ärger mit der Naturschutzbehörde, wenn sich die Besucher nicht an die Auflagen halten", erzählt Ortsbrandmeister Hauke Mohr.

Nach WOCHENBLATT-Informationen nahmen Besucher vereinzelt sogar die Absperrung beiseite, um mit dem Wagen bis direkt an die Veranstaltungsfläche vorzufahren. "Eine Frechheit, nur damit die Leute nicht mehr laufen brauchen", schimpft Rübkes Ortsvorsteher Uwe Klindtworth. Erneut sei eine Traditionsveranstaltung gestorben, weil sich einige wenige Besucher nicht benehmen können.

Ob es eine Wiederauflage des beliebten Festes im kommenden Jahr geben wird, ist noch unklar. Derzeit sucht die Feuerwehr nach einer verträglichen Lösung. Das Problem sind die Sicherheitsabstände, die eingehalten werden müssen. In Rübke stehen viele reetgedeckte Häuser. Ortsbrandmeister Mohr: "Die abgelegene Fläche im Moor war perfekt. Mit Sicherheitsabständen hatten wir da keine Sorgen."

Besonders traurig ist die Absage vor dem Hintergrund, weil auch im Kernort Neu Wulmstorf seit Jahren kein Osterfeuer mehr stattfindet.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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