Eine neue Heimat für Rossmann

Wie auf der Visualisierung des Planungsbüros WRS könnte das zukünftige Gebäude am Grenzweg Ecke Bahnhofstraße in Neu Wulmstorf aussehen
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  • Foto: WRS Architekten & Stadtplaner
  • hochgeladen von Alexandra Bisping

Nach 15 Jahren soll Fläche an der Bahnhofstraße "aus dem Dornröschenschlaf" erweckt werden

ab. Neu Wulmstorf. Als "besten Vorschlag, der jemals auf den Tisch gekommen ist" bezeichnete Jan Lüdemann (UWG) die Entwürfe von Stefan Röhr-Kramer. Der Architekt des Stadtplaner-Büros WRS Architekten & Stadtplaner aus Hamburg hatte den Mitgliedern des Bauausschusses in der vergangenen Sitzung im Neu Wulmstorfer Rathaus präsentiert, wie das zukünftige Gebäude an der Bahnhofstraße Ecke Grenzweg mit einigen Änderungen zum bestehenden Bebauungsplan "Ortszentrum" aussehen könnte.

Seit 15 Jahren sei der Platz trostlos, so Lüdemann weiter, jetzt müsse man sich endlich entscheiden. Auch Hans-Heinrich Kanebley (CDU) sprach sich für die vorgetragenen Planungen aus. "Das ist eine Bereicherung für diese Gegend", so der CDU-Mann.

Geplant ist der Umzug des Drogerie-Verbrauchermarktes Rossmann, der aus der bestehenden Ladenfläche von der gegenüberliegenden Seite in das neue Gebäude einziehen soll. Mit einer Größe von 690 Quadratmetern und einer Tiefgarage mit Ampelanlage soll das neue Haus ausgestattet werden, dazu kommen 14 Wohneinheiten. Für eine Änderung der Grundfläche sowie der Geschossflächenzahl sprach sich der Architekt aus, kam somit auf drei Vollgeschosse sowie eine Gebäudehöhe von 16 Metern. Damit würde sich das neue Haus der Höhe des daneben gelegenen Haspa-Gebäudes anpassen. Der Dachfirst allerdings sei 1,40 Meter niedriger, damit es nicht in den Grenzweg hereinrage. Um alle Vorgaben erfüllen zu können, wurde das Baufenster verkleinert. Schade: Drei bestehende Linden sollen weichen, dafür aber acht neue Bäume angepflanzt werden.
Kritische Stimmen sind zu diesem neuen Vorhaben bereits seitens der Anwohner an die Politiker herangetragen worden: Lärmbelästigung würde zunehmen, Anlieferungen durch Lkw den Verkehr zusätzlich belasten. Anfallender Müll sei ein Problem, ebenso die Schatten des Gebäudes. Es handele sich um ein Vorhaben mit dem Resultat einer "unangepassten Bebauung".

Architekt Röhr-Kramer argumentierte, die ca. 700 Fahrten, die den jetzigen Drogeriemarkt täglich anfahren würden, würden sich lediglich anders verteilen. Drei Anlieferungen gäbe es in der Woche. Diese kämen zu den üblichen Laden-Öffnungszeiten. Für den anfallenden Müll sei eine Lagerfläche von 150 Quadratmetern geplant. Darüber hinaus fungiere das Gebäude als Lärmpuffer und schirme über 30 Meter nach hinten Verkehrsgeräusche ab - ein Vorteil für die Anwohner. Vorgesehen ist auch, diesen zentralen Bereich des Ortes attraktiver zu gestalten durch kleine Sitzecken, Fahrradstellplätze und einen erweiterten Baumbestand.

Trotz kritischer Fragen aus den Reihen der Politiker wurden die Änderungsvorschläge wie vom Planungsbüro vorgeschlagen einstimmig angenommen.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die B-Plan-Änderung der freien Fläche zwischen dem Neubaugebiet Apfelgarten und dem Nahversorgungszentrum Wulmstorfer Wiesen. Diese geht zur weiteren Beratung wieder in die Fraktionen zurück. Mehr dazu in einer kommenden Ausgabe des WOCHENBLATT.

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