Veranstaltung zur Machbarkeitsstudie online
Infos zur Ortsumfahrung Rübke

Mit ähnlichen Baubedingungen wie bei der A26 ist auch bei der Ortsumfahrung von Rübke durch den moorigen Boden zu rechnen
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Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Blaulicht
Ersthelfer leisteten zwar Erste Hilfe, doch der Fahrer konnte auch von den Rettungskräften nicht mehr gerettet werden
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Horneburg: 68-Jähriger stirbt an Unfallstelle
Toter nach schwerem Verkehrsunfall

sv/nw. Horneburg. Ein 68-jähriger Fahrer ist am frühen Donnerstagnachmittag bei einem schweren Verkehrsunfall in Horneburg ums Leben gekommen. Gegen 13.30 Uhr war der VW-Tiguan-Fahrer aus Friedrichskoog auf der Landesstraße 124 zwischen Issendorf und Horneburg unterwegs, als er in einer leichten Rechtskurve aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und dort frontal gegen einen Straßenbaum prallte. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Pkw auf die Beifahrerseite, der...

Service
Rund 85 bis 90 Prozent der Fragen zu Corona werden direkt bei der Hotline beantwortet
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Täglich bis zu 450 Anrufe
Corona-Update vom 27. Januar: Bei der Corona-Hotline des Landkreises Stade glühen die Drähte

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Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

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Service
Zahlreiche mobile Impfteams sind im Landkreis Harburg unterwegs

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So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

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sla. Rübke. Wie berichtet, hatten die Gemeinde Neu Wulmstorf und der Landkreis Harburg zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Ortsumfahrung Rübke bei einer Präsenzveranstaltung unter 3G-Regelung vorzustellen. Diese Veranstaltung am 7. Dezember, 19 Uhr, wird jetzt nicht wie geplant in der Burg Seevetal stattfinden, sondern zum gleichen Zeitpunkt online. Grund dafür sind die hohen Inzidenzwerte.
Einige Bürgerinnen und Bürger waren aufgrund der längeren Anfahrt von Rübke nach Seevetal bereits genervt über den ursprünglichen Veranstaltungsort. "In der Nähe von Rübke konnten wir leider keinen geeigneten Raum in der Größenordnung finden, um die vorgeschriebenen Abstände aufgrund der Corona-Pandemie zu wahren", erklärte Andres Wulfes, Pressesprecher des Landkreises Harburg. Da die Corona-Situation sich zwischenzeitlich aber verschlechtert habe, werde die Veranstaltung jetzt online stattfinden, teilte Wulfes auf WOCHENBLATT-Anfrage mit.
Die bisherigen Ergebnisse der Studie belegen, dass eine mögliche Ortsumfahrung von Rübke technisch machbar ist, weisen aber gleichzeitig auf ähnliche Baubedingungen hin, wie sie für die A26 selbst gelten. Da ein ähnlich mooriger Boden in der Umgebung von Rübke zu finden sein wird, sei mit aufwendigen Gründungsbauten zu kalkulieren. Eine Realisierung sei weitgehend auf dem Gebiet der Gemeinde Neu Wulmstorf möglich. Nur der nördliche Anschluss an den Nincoper Deich muss über hamburgisches Gebiet führen.
Eine Anmeldung zu der Informationsveranstaltung ist bis Montag, 6. Dezem­ber, 12 Uhr, über die Internetseite www.landkreis-harburg.de/ouruebke möglich, der Zugangslink für die Onlinekonferenz wird dann zugeschickt. Dort findet sich auch die Machbarkeitsstudie im Downloadbereich.
Um gemeinsam und sachlich zu diskutieren, werden auch die Mitglieder des Fachausschusses des Bezirks Harburg an der Informationsveranstaltung teilnehmen. Die Veranstaltung dient somit zum einen der Information der Einwohnerinnen und Einwohner von Rübke und weiterer Ortsteile und zum anderen auch zur Vorbereitung politischer Beratungen in den drei politischen Gremien. Nach der Vorstellung durch das Ingenieurbüro Arndt werden technische und inhaltliche Fragen beantwortet.
Grund für die Machbarkeitsstudie: Die lange erwartete Fertigstellung der A26 von Stade nach Hamburg kann für einige betroffene Gemeinden und Ortsteile auch negative Folgen in Form einer stärkeren Verkehrsbelastung haben. Dies befürchten auch Anwohnerinnen und Anwohner des Ortsteils Rübke nördlich von Neu Wulmstorf an der L235, auf die dann die neue Autobahnabfahrt münden wird. Der Gemeinderat von Neu Wulmstorf und der Kreistag des Landkreises Harburg hatten sich deshalb 2019 für eine Machbarkeitsstudie einer möglichen Ortsumfahrung ausgesprochen und hierzu Mittel bereitgestellt.Im Jahr 2020 hatte eine Arbeitsgruppe das aus einer Ausschreibung als Sieger hervorgegangene Ingenieurbüro Arndt IDC aus Hamburg begleitet. Neben Behördenvertretern der Gemeinde, des Landkreises und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nahmen auch ein Vertreter der örtlichen BI sowie Vertreter aus dem Bezirk Harburg, der Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende und der BI in Francop/Neuenfelde/Cranz teil, um einen möglichst transparenten Prozess zu gewährleisten. Denn in der Harburger Bezirksversammlung hatte es Befürchtungen gegeben, dass eine einseitige Verkehrslösung für Rübke zu Nachteilen in den betroffen Stadtteilen auf hamburger Gebiet führen könnte.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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