Schönecke und Böhlke sorgen sich um Rübker Bürger

CDU-Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke erinnert daran, dass die Gemeinde Neu Wulmstorf 2009 im Planfeststellungsverfahren angemahnt habe, dass die Abfahrt Neu Wulmstorf zwischen Buxtehude und dem Anschluss an die A7 die einzige sei
  • CDU-Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke erinnert daran, dass die Gemeinde Neu Wulmstorf 2009 im Planfeststellungsverfahren angemahnt habe, dass die Abfahrt Neu Wulmstorf zwischen Buxtehude und dem Anschluss an die A7 die einzige sei
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bc/nw. Rübke. Mit einer „Kleinen Anfrage“ machen Norbert Böhlke und Heiner Schönecke auf die Probleme der Rübker Bürger durch den Bau der A26 aufmerksam. Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten aus Seevetal bzw. Elstorf möchten wissen, was die rot-grüne Landesregierung bisher in Sachen Umgehungsstraße auf Hamburger Gebiet unternommen hat.

Die Landespolitiker beziehen sich dabei auf den Besuch von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies in Rübke, der im August 2013 versprach, sich für die Neu Wulmstorfer Belange stark zu machen. Unter anderem habe er deutlich gemacht, dass verkehrliche Infrastrukturmaßnahmen gemeinsames Handeln von Niedersachsen und Hamburg erfordere. Lies habe dargelegt, dass er sich mit dem Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch in Verbindung setzen werde, so Schönecke und Böhlke.

"Jetzt, da der vierte Bauabschnitt der A26 auf Hamburger Gebiet planerisch umgesetzt wird, besteht die Chance, in Verhandlungen mit Hamburg eine einvernehmliche Lösung zum Wohle der Neu Wulmstorfer Bürger zu erreichen", so Böhlke.

Schönecke erinnert daran, dass die Gemeinde Neu Wulmstorf 2009 im Planfeststellungsverfahren angemahnt habe, dass die Abfahrt Neu Wulmstorf zwischen Buxtehude und dem Anschluss an die A7 die einzige sei. Nachfolgend führe sie als L235 durch die Ortschaft Rübke und müsse damit den gesamten Schwerlastverkehr für Teile des Alten Landes, Airbus und die Sietas-Werft aufnehmen.

Der Vorschlag der Gemeinde sah vor, die Abfahrt nach Osten auf Hamburger Gebiet zu verlegen, um damit die Möglichkeit einer rund 1.000 Meter langen Umgehungstraße zu gewährleisten und gleichzeitig zu verhindern, dass der Verkehr direkt nach Rübke hineinfährt.

Vor diesem Hintergrund fragen Schönecke und Böhlke die Landesregierung:

• Welche Initiativen hat die rot-grüne Landesregierung auf Bundesebene ergriffen, um eine Umgehungsstraße für Rübke zu erreichen?

• Wann und wo hat es Gespräche mit dem Hamburger Verkehrssenator Horch gegeben, um gemeinsam Entlastungen für die Neu Wulmstorfer und Rübker Bürger zu erreichen?

• Sehen aktuelle Planungen vor, dass die Anschlussstelle Neu Wulmstorfs direkt auf der Höhe der L235 und nicht nach Osten geführt und somit der abfließende Verkehr direkt über die L235 nach Rübke hereinführt wird?

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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