Neu Wulmstorf
SPD will mit Antrag sicheren Schulweg realisieren

Blaulicht

Hinterhältige Attacke in Buxtehude
Brutalo-Gang schlägt jungen Mann zusammen

tk. Buxtehude Eine Brutalo-Gang hat am Montagabend in Buxtehude einen jungen Mann (22) zusammengeschlagen und schwer verletzt.  Er war ging gegen 22 Uhr zu Fuß auf dem Ottensener Weg entlang. Mehrere Unbekannte versperrten ihm den Weg. Es handelt sich vermutlich um fünf bis sechs jüngere Leute. Die Gruppe ließ ihn dann doch weitergehen, doch nach wenigen Metern fielen die Schläger von hinten über ihn her. Der 22-Jährige wurde zu Boden gebracht. Die Täter traten und prügelten auf ihn ein. Dabei...

Blaulicht
Auch über die Drehleiter löschte die Feuerwehr die brennende Wohnung
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Zwei Katzen sterben bei Wohnungsbrand in Winsen

thl. Winsen. Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Montagvormittag gegen 11.15 Uhr zu einem Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße Garthof in Winsen. Ölheizung fängt während Wartungsarbeiten Feuer Als mehrere Feuerwehren der Stadt Winsen anrückten, stand die Wohnung mit dem ausgebauten Dachgeschoss in Vollbrand. Die Bewohner hatten sich unverletzt ins Freie gerettet. Zwei Katzen wurden von der Feuerwehr aus der Wohnung geholt. Für die Tiere kam aber leider...

Panorama
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Corona-Zahlen im Landkreis Harburg am 25. Januar
1.274,5: Inzidenz im Landkreis Harburg sinkt leicht

(lm). Wegen einer Computerpanne hat der Landkreis Harburg die aktuellen Corona-Zahlen später als gewohnt veröffentlicht. Der Landkreis Harburg meldete für den gestrigen Dienstag, 25. Januar, 405 neue Corona-Fälle. 3.263 waren es in den vergangenen sieben Tagen (-116 im Vergleich zum Vortag). Der Inzidenzwert ist von 1.319,8 auf 1.274,5 gesunken, in der Vorwoche lag der Wert noch bei 898,0. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz ist von 6,6 auf 6,9 gestiegen, bei der Intensivbettenbelegung...

Sport
Wenke (9) hat das Hobby-Horsing für sich entdeckt
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Beim Todtglüsinger Sportverein
Hobby Horsing - die neue Trendsportart

bim. Tostedt. In vielen Kinderzimmern war früher ein Schaukel- oder Steckenpferd zuhause. Letzteres erlebt jetzt eine Renaissance - als Trendsportart Hobby Horsing. Ganz ohne unwillige Pferde über halsbrecherische Hindernisse zu jagen, gehen bei dieser Sportart die "Reiter" selbst in den Parcours und übernehmen auf dem Pferd am Stock die Bewegungsabläufe in Springreiten oder Dressur. Beim Todtglüsinger Sportverein (TSV, Landkreis Harburg) wird jetzt auf Initiative der neunjährigen Wenke Thies...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Panorama

Ministerpräsidentenkonferenz: Keine Lockerungen
PCR-Tests vorrangig für medizinisches Personal und Risikopatienten

(as). Die Winterruhe in Niedersachsen geht in die dritte Runde. Seit Mitte Dezember gilt im gesamten Land die Warnstufe drei, das wird auch in den nächsten Wochen weiter notwendig bleiben. Das teilt die Presse- und Informationsstelle der Niedersächsischen Landesregierung jetzt mit.  Laut Pressemitteilung sind derzeit weder Lockerungen noch weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen geplant. Allerdings haben sich die Länderchefs bei der Ministerpräsidentenkonferenz darauf geeinigt, eine...

Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Politik
Die Tücken des Internet bremsten die Politiker aus: Offenbar war die Bandbreite zu gering für eine Videokonferenz

Schlechtes Internet: Sitzung abgebrochen
Bandbreiten-Debakel beim Stader Kreistag: Leitung zu lahm für Videoschalte

jd. Stade/Himmelpforten. Was für ein Debakel: Die erste "Hybridsitzung" des Stader Kreistages ging am Montag gründlich daneben. 20 der 65 Kreistagsabgeordneten hatten sich in der Eulsete-Halle in Himmelpforten versammelt. Die übrigen sollten online zugeschaltet werden. Doch die Internetleitung war zu lahm. Das Bild ruckelte, der Ton war nicht zu verstehen. Eine Stunde lang versuchten Techniker fieberhaft, den Draht nach draußen zu den vor ihren Monitoren sitzenden Kreistags-Politiker wieder auf...

Panorama

Tiere aus dem Ausland
Veterinäramt Stade warnt vor Tollwut-Einschleppung

sv/nw. Landkreis Stade. Vor einer Einschleppung der Tollwut warnt das Veterinäramt des Landkreises Stade. Hunde und Katzen, die aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern stammen, können mit dem Tollwutvirus infiziert sein. Käuferinnen und Käufer dieser Tiere können – zunächst unerkannt – das Virus mit nach Deutschland bringen. Die Einschleppungsgefahr ist groß, so Dr. Mareke Claußen vom Veterinäramt: „Es ist zu befürchten, dass nicht geimpfte Hunde und Katzen die Krankheit nach Deutschland...

Service

2.000 akut Infizierte am 25. Januar
Landkreis Stade meldet einen weiteren Corona-Toten

jd. Stade. Es ist wieder Dienstag – und der Inzidenzwert im Landkreis Stade steigt wieder. Nachdem am Wochenende keine Fälle gemeldet wurden, treibt die Nachmeldung wie immer dienstags die Sieben-Tage-Inzidenz in die Höhe. Aber am heutigen Dienstag, 25. Januar schlagen die Zahlen voll ins Kontor: Die Inzidenz im Landkreis Stade hat erstmals die 700er-Marke überschritten und liegt jetzt bei 725 am gestrigen Montag waren es noch 514. Eine glatte Zahl gibt es bei den aktuell Infizierten: Am...

sv/nw. Neu Wulmstorf. Regelmäßig an Schultagen zwischen 7.40 Uhr und 8 Uhr sowie mittags ab 12.30 Uhr verwandelt sich die Ernst-Moritz-Arndt-Straße in Neu Wulmstorf in ein unübersichtliches und nicht ungefährliches Durcheinander von Schulkindern und sogenannten Elterntaxis, also Eltern, die ihre Kinder mit dem Pkw zur Schule fahren und wieder abholen. Die Pkw müssen wenden, dabei rückwärtsfahren und aneinander vorbeizirkeln. Dabei können sie leicht die tobenden und sich unterhaltenden Kinder übersehen. Schon früher nahm die SPD das zum Anlass, sich für eine Umgestaltung und bessere Regelung vor den Schulen einzusetzen. Das Ansinnen wurde seinerzeit zurückgestellt, weil bauliche Veränderungen bei den Schulgebäuden bevorstanden, die mittlerweile auch begonnenen wurden. Der Grundstein für die neue Grundschule wurde jetzt gelegt, was unter anderem die veränderte Führung der Schulbusse zur Folge hat. „Damit ist die Zeit gekommen, an die Realisierung sicherer Schulwege zu erinnern. Wir haben uns an die Verwaltung gewandt und eine Anfrage zu den aktuellen Überlegungen für die weiteren An- und Abfahrtwege gestellt“, erklärt Jürgen Waszkewitz, Verkehrsexperte der SPD Neu Wulmstorf. Er erläutert, dass die Verkehre geschickt entflochten werden müssen, damit die Kinder nicht gefährdet werden.

Die SPD Neu Wulmstorf ist grundsätzlich wegen des hohen Verkehrsaufkommens durch Bring- und Holdienste besorgt. Vor den Schulen und auf den umliegenden Straßen wird der Schulweg für die zu Fuß gehenden oder Rad fahrenden Kinder zur Gefahr, wenn die augenscheinlich oft gebotene Eile vor und nach den Schulzeiten das Tempo und den Fahrstil der Autozubringer bestimmt. Beispielsweise sind Schülerinnen und Schüler auf den verkehrsberuhigten Straßen, wo die gesamte Straßenbreite allen Verkehrsteilnehmern gleichberechtigt zur Verfügung steht, nicht ausreichend geschützt, wenn die hier vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit nicht eingehalten wird. „Wenn später zudem die Schule an der Breslauer Straße ebenfalls saniert wird und noch mehr Kinder in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße zur Schule gehen, dazu die Hauptstraße überqueren müssen, ist zu vermuten, dass noch mehr Kinder als bisher gebracht werden“, so Waszkewitz. Es sei Handlungsbedarf gegeben. „Wir möchten den Eltern keine Vorschriften machen“, fügt SPD-Fraktionsvorsitzende Petra Andersen hinzu, „aber auch Eltern und Kinder sollten mit ihrem Verhalten selbst etwas zur Entspannung der Situation beitragen.“ Wenn jedes Kind die Schule sicher erreichen soll, sei die gegenseitige Rücksichtnahme aller erforderlich. So appellierten die Schulen schon lange an Eltern und Kinder, den täglichen Schulweg möglichst zu Fuß oder mit dem Rad zu absolvieren. Damit wird nicht nur der Autoverkehr reduziert. Kinder lernen damit frühzeitig, sich selbstständig in ihrer Umwelt zu bewegen und für sich und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler verantwortlich zu sein. Andersen und Waszkewitz appellieren an Eltern, Großeltern und andere Begleitende, dieses pädagogische Anliegen der Schulen zu unterstützen.

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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