Neu Wulmstorfs SPD-Ratsfraktion reicht Antrag bei Gemeinde ein
Teil des Friedhofskonzepts schnell umsetzen

SPD-Ratsfrau Imke Kunath engagiert sich für den Friedhof
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ab. Neu Wulmstorf. "Wir müssen uns um unseren Friedhof kümmern", stellen die Gemeinderatsfraktionsmitglieder Tobias Handtke und Imke Kunath (beide SPD) in einer Pressemitteilung klar. Jetzt fordern die Sozialdemokraten in einem Antrag an den Neu Wulmstorfer Rat, die Umsetzung des Konzepts für den Neu Wulmstorfer Friedhof nicht erst im Jahr 2021 in Angriff zu nehmen, sondern es bereits 2020 auf den Weg zu bringen. 

Aus finanziellen Gründen war eine Umsetzung des Konzepts frühestens für das Jahr 2021 geplant (das WOCHENBLATT berichtete). Noch so lange zu warten, sei kontraproduktiv, ist Ratsfrau und Mitglied im Ausschuss für Soziales, Familie und Senioren und im Arbeitskreis für das Friedhofskonzept, Imke Kunath, überzeugt.
Die Fraktionsmitglieder hatten sich zuvor mit der Kirche zusammengesetzt. Dabei sei deutlich geworden, dass andere Bestattungsformen immer häufiger nachgefragt werden. "Wir mussten erfahren, dass wir in bestimmten Bereichen dringenden Handlungsbedarf haben", sagt Imke Kunath und bringt es auf den Punkt. "Zum einen muss eine weitere Abwanderung von Bestattungen verhindert, zum anderen den Wünschen nach einer letzten Ruhestätte in Neu Wulmstorf nachgekommen werden."

Besonders im Bereich Friedwaldbestattungen sehen die Sozialdemokraten akuten Handlungsbedarf. Darum beantragten sie, diese Bestattungsform bereits für das Jahr 2020 einzurichten. "Es geht nicht darum, jetzt mehr Geld zu investieren, sondern diese Maßnahme aus dem Konzept vorgezogen umzusetzen", erläutert der SPD-Fraktionsvorsitzende, Tobias Handtke. 

Gleichzeitig unterstütze die SPD den Baubetriebshof und die Verwaltung dahingehend, einzelne Maßnahmen des Konzeptes ebenfalls vorzuziehen, um den Friedhof Neu Wulmstorf angemessen und an den Bedürfnissen der Einwohnerinnen und Einwohner weiterzuentwickeln und umzugestalten. Ein deutliches Signal, dass sich die Politik um das Thema Friedhof kümmert.

Des Weiteren sei es den Fraktionsmitgliedern - zum Teil auch aus persönlichen Gründen - ein besonderes Anliegen, den Grünpflegezustand zu verbessern, sagt Tobias Handtke. Die Situation der Grünflächenpflege auf dem Friedhof werde schon seit geraumer Zeit beklagt. Durch Personalausfälle habe sich diese Situation weiter verschärft.

Abhilfe könnte, so Handtke, dadurch geschaffen werden, dass das Personal des Friedhofs und des Baubetriebshofs anders eingesetzt werde und dadurch die Friedhofspflege effektiver gestaltet werden könnte. Auch dort sichern die Sozialdemokraten ihre Unterstützung zu.

Bei Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig, der sich bereits mit dem Thema befasst, hat die SPD diesbezüglich jüngst eine Anfrage gestellt: Sie wollen sich und die Öffentlichkeit über die Vorstellungen des Bürgermeisters informieren lassen.

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