Gemeindehaushalt 2021: Begonnene Projekte in Neu Wulmstorf sollen fortgeführt werden
Von Breitband bis Klimaschutz

Auch für den Neu Wulmstorfer Friedhof sind Neuerungen 
vorgesehen
  • Auch für den Neu Wulmstorfer Friedhof sind Neuerungen
    vorgesehen
  • Foto: sla
  • hochgeladen von Susanne Laudien

sla. Neu Wulmstorf. Die Corona-Pandemie stellt die öffentlichen Haushalte für die nächsten Jahre vor große Herausforderungen. Für die Gemeinde Neu Wulmstorf bedeutet dies, dass die Erträge bei Weitem nicht mehr die Aufwendungen decken. Trotzdem sollen außer den routinemäßigen Aufgaben die begonnenen Planungen fortgeführt werden, verkündet der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt. Dazu gehört unter anderem auch die Änderung einiger Flächennutzungspläne, etwa an der Karlsteinschänke, beim Moorweg (südliche Postwegsiedlung), in Rade (Im Grund), in Schwiederstorf (Schwarzenberg Nord) und an der Rudolf-Diesel-Straße in Neu Wulmstorf. Auch der letzte Lückenschluss des Radweges zwischen Buxtehude nach Neu Wulmstorf steht an.
Des Weiteren soll die Breitbandversorgung weiter vorangetrieben werden, insbesondere bei der Anbindung der Grundschulen.
Bei den Gemeindestraßen werden die Befestigung des Seitenraumes der Hollenstedter Straße und die Erneuerung der Fahrbahndecke "Zum Butterberg" vorgenommen. Eingeplant ist auch eine Investition in die Schrankenanlage der Parkplatzflächen am Postweg.
In diversen Straßen in Neu Wulmstorf sind die Straßenlaternen aufgrund steigender Reparaturanfälligkeit in den kommenden Jahren auszutauschen, jährlich sollen daher jeweils zehn bis zwölf Laternen durch LED-Leuchten ersetzt werden.
Die Verbesserung der Oberflächenentwässerung, etwa im Fliegenmoor, ist ebenfalls ein Thema. Die Entwässerungssituation ist zuweilen kritisch, da das Regenwasser nicht abgeführt werden kann. Für 2022 sind die Entschlammung der Regenrückhaltebecken „Schulsee" und „Im Grund" geplant. Zur Optimierung des Grabensystems in Rübke sollen noch dieses Jahr konkrete Maßnahmen geplant werden.
Am Neu Wulmstorfer Friedhof sind Malerarbeiten in der Kapelle und der Abriss des Blumenpavillons vorgesehen. Außerdem sollen zwei Informationstafeln zur besseren Orientierung und Bekanntgabe allgemeiner Information errichtet werden.
Für den Umwelt- und Klimaschutz werden 192.000 Euro aus einer Zuwendung des Bundes im Rahmen der Energieberatung veranschlagt. Unter anderem sollen 15 gemeindeeigene Gebäude bewertet werden. Die Errichtung eines Wirtschaftsmanagements, die Fortführung des KMU-Förderprogramms sowie ein Zuschuss für den Gewerbeverein sind zudem geplant. Des Weiteren soll über eine Zuwendung für die Beteiligung der Gemeinde am Projekt "Fachkräftemarketing" erstmalig dieses Jahr und dann jeweils bis zum Jahre 2025 entschieden werden. Hierzu ist eine ausführliche Diskussion im zuständigen Ratsausschuss im Laufe des Jahres geplant, da eine hohe Nachfrage der örtlichen Unternehmen nach Fachkräften besteht. Mit einer Marketingkampagne soll die Hauptzielgruppe der Berufspendler angesprochen werden, um den Vorteil eines wohnortnahen Arbeitsplatzes mit entsprechenden Chancen bei örtlichen Unternehmen aufzuzeigen.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

Service
Aus den beiden Grafiken geht hervor: Der Anteil der Altersgruppe "Ü 70" liegt im Landkreis Stade bei 16 Prozent. Aus dieser Gruppe kommen aber mit Abstand die meisten Corona-Toten (88 Prozent)

Sieben-Tage-Inzidenz weiter unter dem Grenzwert 50
Über 70-Jährige stellen nur 16 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Stade, aber 88 Prozent der Corona-Toten

jd. Stade. Die Warteliste für das Impfzentrum in Stade ist abgearbeitet. Daher ruft der Landkreis Stade die über 80-Jährigen dazu auf, bei der Impf-Hotline des Landes einen Impftermin zu vereinbaren. "Auf der Warteliste des Landes stehen für den Landkreis Stade zurzeit keine Namen mehr von Personen, die 80 Jahre oder älter sind", sagt Nicole Streitz, Leiterin des Impfzentrums in Stade. Menschen aus dieser Altersgruppe, die sich impfen lassen möchten, können laut Streitz im Moment zeitnah einen...

Panorama
Die Entwicklung des Inzidenzwertes in den vergangenen zwei Wochen im Landkreis Harburg

Die aktuellen Corona-Zahlen vom 5. März
Inzidenz wieder bei 56,6 im Landkreis Harburg - 200 aktive Fälle

(sv). Nachdem es am Donnerstag noch aussah, als würde der Inzidenzwert im Landkreis Harburg wieder unter die 50er-Grenze sinken, stieg er am heutigen Freitag, 5. März, wieder an - auf 56,60. In den Kommunen bleibt die Gemeinde Stelle weiterhin an der Spitze der Inzidenzwerte (132,68), gefolgt von der Gemeinde Neu Wulmstorf (94,08). Die Samtgemeinde Jesteburg (8,97) und die Samtgemeinde Salzhausen (13,80) verzeichnen immer noch die niedrigsten Werte. Der Landkreis Hamburg kommt am Freitag auf...

Politik
Dr. Dunja Sabra
2 Bilder

Rassismus bekämpfen: WOCHENBLATT-Serie begleitet Online-Veranstaltungen
"Man hat mir den Tod durch Vergasung gewünscht"

tk. Stade. Ein breites Bündnis von verschiedenen Akteuren lädt im Landkreis Stade dazu ein, sich in digitalen Formaten mit dem gesellschaftlichen Problem des Rassismus auseinanderzusetzen (das WOCHENBLATT berichtete). "Solidarität-Grenzenlos" ist der Leitsatz. In den kommenden Wochen schreiben Menschen aus dem Landkreis Stade, wie sie selbst Rassismus erleben und wie sie mit den Herausforderungen einer Gesellschaft umgehen, die sich von Vorurteilen befreien will. Wir drucken die Texte...

Politik
Winsens Bürgermeister André Wiese (CDU)   Foto: Stadt Winsen

André Wiese redet Klartext über Winsen 2030

Bürgermeister setzt sich auf seiner privaten Facebook-Seite mit der Kritik an Baumfällungen auseinander thl. Winsen. Seit Bekanntwerden der Planung für den Umbau der Haupteinkaufsstraßen im Rahmen des Projektes "Winsen 2030", hagelt es immer wieder Proteste gegen die damit verbundenen Baumfällungen. Diese hatten sich noch verstärkt, als am Montag vergangener Woche die Kettensägen ratterten und die Bäume zwischen dem Südertor und der Rathausspitze fielen. Jetzt platzte Bürgermeister André Wiese...

Politik
Deutlich zu sehen: Das Baugebiet Seevekamp/Schierhorner Weg liegt etwa 1,5 Meter höher als der Seevekamp. "Darauf noch ein elf Meter hohes Haus zu setzen, ist zu viel", sagt Heike Paulick-Stein Foto: as
2 Bilder

Jesteburg
Anwohner fordern Anpassung des B-Plans "Seevekamp-Süd"

as. Jesteburg. "Wir sind nicht gegen die Bebauung, sondern wir sind für eine moderate Planung", betont Heike Paulick-Stein. Die Jesteburgerin wohnt am Seevekamp und setzt sich gemeinsam mit weiteren Anwohnern dafür ein, dass die geplanten Mehrfamilienhäuser auf dem Areal zwischen Seevekamp, Waldwinkel und Schierhorner Weg an den Bestand angepasst werden. Auf den 49.452 Quadratmetern zwischen Seevekamp, Waldwinkel und Schierhorner Weg möchte Investor Steffen Lücking insgesamt 106 Wohneinheiten...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen