Gemeinde Neu Wulmstorf gibt Übersicht
Winterdienst: Wer hat Räumpflicht?

Anlieger müssen Geh- und Radwege, die an ihr Grundstück grenzen, vom Schnee befreien
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Service

Weiterer Corona-Todesfall
Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Fälle im Kreis Stade klettert auf über 12.000

jd. Stade. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stade ist am Freitag, 21. Januar, auf 567,3 gestiegen. Die Inzidenzen in den anderen Landkreisen in der Region zwischen Elbe und Weser sind sogar noch etwas höher. Der Landkreis Harburg hat jetzt sogar die 1.000er-Marke überschritten. Aktuell sind im Landkreis Stade 1.558 Personen mit dem Coronavirus infiziert (positiver Corona-Test). Innerhalb von 24 Stunden wurden 259 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der seit Pandemie-Beginn...

Sport
Beim  "Gipfel der Quizgiganten" trat die 15-Jährige u.a. gegen Guido Cantz an
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"Gipfel der Quizgiganten"
Tostedter Tischtennis-Ass Mia im TV

(bim). Mia Griesel hat eine schlagfertige Rückhand - das bekamen am Montag die TV-Größen Günther Jauch, Johannes B. Kerner und Guido Cantz zu spüren. Das 15-jährige Tischtennis-Ass des MTV Tostedt war in der TV-Show "Gipfel der Quizgiganten" auf RTL zu sehen. Die Gymnasiastin und Schülerin des Sportinternats Hannover musste aber keine kniffligen Fragen beantworten, sondern begeisterte das TV-Publikum mit ihrem sportlichen Können. Ergebnis: Gegen die zweifache...

Wirtschaft
Die Visualisierung zeigt das futuristische Gebäude des "BREAK"-Autohofs
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Hotel, Restaurants und Raststätte
Evendorf: Autohof der Zukunft soll Anfang 2023 fertig sein

as. Evendorf. Das Fundament liegt bereits: Die Arbeiten am Autohof an der A7-Abfahrt Evendorf schreiten voran. Laut Thorsten Neumann, Projektentwickler der Nanz-Gruppe, sollen Hotel, Restaurants und Rastanlage im Frühjahr 2023 eröffnet werden. Nach Workshops mit Bürgern, Politik, Verwaltung und Investor wurde im vergangenen Jahr die Änderung des Bebauungsplanes „Thaneberg, Döhle/Evendorf“ beschlossen. Wie berichtet, investiert die Nanz-Gruppe rund 20 Millionen Euro, um auf rund 15 Hektar unter...

Wirtschaft
Der geplante Surfpark soll nicht nur von ambitionierten Sportlern genutzt werden. Er soll auch ein attraktives Freizeitangebot für alle Altersgruppen sein
Aktion

Nachhaltig oder umweltschädlich?
Ein umstrittenes Projekt: Der geplante Surfpark in Stade - Stimmen sie online ab!

Nehmen Sie am Online-Voting teil. Das WOCHENBLATT möchte Ihre Meinung erfahren, liebe Leserinnen und Leser. Wie denken Sie über das Thema? jd. Stade. Er gehört zu den ungewöhnlichsten Bauprojekten, die im Landkreis Stade jemals geplant bzw. umgesetzt wurden: der Surfpark, der im Süden Stades auf einem bisherigen Maisacker der landwirtschaftlichen Genossenschaft Raisa (vormals Stader Saatzucht) entstehen soll. Wie berichtet, stößt das ehrgeizige Bauvorhaben der Brüder Jan und Dirk Podbielski aus...

Panorama

Schulklassen in häuslicher Isolation
Wegen Omikron: Droht den Schulen doch wieder die Schließung?

(ts). Mit Auftauchen der Omikron-Virusvariante hat sich der Landkreis Harburg zum Corona-Hotspot entwickelt. In Städten und Gemeinden steigen die Inzidenzen mittlerweile auf über 1.000. Besonders an Grundschulen ist die Lage angespannt, weil erst wenige Kinder geimpft sind. An der Grundschule Maschen (230 Schüler und Schülerinnen) zum Beispiel waren in einer Woche vier Schulklassen jeweils nach dem positiven PCR-Testergebnis eines Kindes in Selbstisolation - Dimensionen, die im Schulalltag...

Panorama
Die meisten Ärzte sind laut der Ärztekammer geimpft, ob es im März zu Personalmangel kommt, bleibe abzuwarten

Ahlerstedt
Hausarzt schmeißt wegen Impfpflicht und Pharmaindustrie hin

sv. Ahlerstedt. Noch knapp zwei Monate haben ungeimpfte Mitarbeiter in Arztpraxen, Kliniken, Betreuungseinrichtungen und in der Pflege Zeit, sich gegen Corona impfen zu lassen, bevor am 16. März die einrichtungsbezogene Impfpflicht greift. Was in vielen Einrichtungen bereits jetzt zu Personalmangel führt, hat Hausarzt Dr. Jens Wagner in Ahlerstedt (Landkreis Stade) sogar dazu gebracht, seine ärztliche Tätigkeit zu beenden: Noch bis Anfang Juni will er in der Praxisgemeinschaft mit Dr. Nicole...

Blaulicht
Schon wieder wurden in der Umkleidekabine von Bundesliga-Handballerinnen Kameras versteckt (Symbolfoto)

Spielerinnen finden Kameras in Umkleidekabine
Weiterer Spannerskandal in der Handball-Bundesliga

os. Buchholz/Metzingen. Die Handball-Bundesliga der Frauen wird erneut durch einen Spannerskandal erschüttert: Spielerinnen der TuS Metzingen haben Anfang dieser Woche zwei Kameras im Umkleideraum der Öschhalle in der 23.000-Einwohnerstadt in Baden-Württemberg entdeckt. Erst vor einer Woche war ein ähnlicher Fall beim Ligakonkurrenten Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten bekannt geworden, der den Handballsport in den Grundfesten erschüttert hatte (das WOCHENBLATT berichtete). Parallele in...

Panorama
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Corona-Zahlen im Landkreis Harburg am 21. Januar
Mittlerweile sechs Kommunen mit einer Inzidenz über 1.000

(thl). Die Corona-Zahlen im Landkreis Harburg steigen weiter an: Am heutigen Freitag, 21. Januar, haben bereits sechs Kommunen eine Inzidenz von über 1.000. Die Inzidenz für den Landkreis Harburg stieg gegenüber dem Vortag um 107,8 auf jetzt 1117,5. Insgesamt 2.861 (+276) neue Fälle wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz ist von 5,9 auf 6,1 gestiegen. Die Intensivbettenbelegung blieb bei 4,9 Prozent. Seit dem Ausbruch der Pandemie haben...

Panorama
Jenny Elvers, ehemalige Heideblütenkönigin aus 
Amelinghausen, beim Promibacken

Amelinghausen
Ex-Heideblütenkönigin Jenny Elvers beim Promibacken

(sv/nw). Seit ihrer Krönung zur Heideblütenkönigin in Amelinghausen im Jahr 1990 hat Jenny Elvers sich beim Dschungelcamp, Big Brother und jetzt beim SAT.1-Promibacken im Reality-TV einen Namen gemacht. Dabei sieht Elvers sich selbst eher als eine gute Köchin denn als Bäckerin. Vor der Show war sie eine absolute Backanfängerin, Kuchen und Torten gab es nur vom Bäcker. Ihre einzige Annäherung an die Welt des Backens war das Plätzchenbacken mit ihrem Sohn. Weil sie aber so ein großer Fan der...

sv/nw. Neu Wulmstorf. Immer wieder überraschte der Winter in den vergangenen Wochen mit plötzlichem Schneefall. Die extremen Witterungsverhältnisse vorangegangener Winter haben zu vielen Einschränkungen der Mobilität der Einwohner geführt. Viele Straßen, Gehwege und Plätze waren zum Teil schwer passierbar. Auch Anliegerpflichten wurden dabei nicht immer ordnungsgemäß wahrgenommen.
Die Gemeinde Neu Wulmstorf gibt einen Überblick über die wichtigsten Regeln zum Winterdienst:

Wer ist in der Räumpflicht?
Anlieger müssen auf Geh- und Radwegen vor ihrem Grundstück Schnee räumen und streuen. Abwesenheit (z.B. wegen Beruf oder Urlaub) entbindet nicht von der Räum- und Streupflicht. In diesen Fällen muss für entsprechenden Ersatz gesorgt bzw. ein Dritter beauftragt werden. Das Gleiche gilt für Anlieger, die körperlich nicht in der Lage sind, den Winterdienst durchzuführen.
Für den Winterdienst auf den Fahrbahnen, Sicherheitsstreifen, Parkspuren und öffentlichen Plätzen ist die Gemeinde zuständig. Auf allen übrigen Straßen, Wegen und Plätzen besteht wegen des geringen Verkehrsaufkommens bzw. der mangelnden Gefährlichkeit keine Räum- und Streupflicht der Anlieger oder der Gemeinde.

Bis wann muss geräumt werden?
Gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 8 Uhr und sonn- bzw. feiertags bis 9 Uhr zu beseitigen. Falls erforderlich, muss dies bis 22 Uhr wiederholt werden. In der Nacht gefallener Schnee und entstandene Glätte müssen nicht direkt in der Nacht, sondern erst morgens zu o.g. Zeiten beseitigt werden. Fußgängerüberwege und Gehwege einschließlich gemeinsamer Rad-/Gehwege mit einer geringeren Breite als 1,50 Meter sind ganz, die übrigen mindestens in einer Breite von 1,50 Meter, freizuhalten. Falls auf keiner Seite ein Gehweg vorhanden ist, so ist ein ausreichend breiter Streifen von mindestens 1 Meter neben der Fahrbahn bzw. am äußeren Fahrbahnrand freizuhalten. Die Gossen, Einlaufschächte der Straßenentwässerung und Hydranten sind schnee- und eisfrei zu halten.

Was bedeutet Streupflicht genau?
Grundsätzlich gilt: Erst räumen und dann streuen! Mit Schneeschieber und Besen beseitigen Sie bereits das „Gröbste“. Erst was danach an „Festgefrorenem“ auf dem Gehweg verbleibt, muss mit abstumpfenden Mitteln (z.B. Splitt, Granulat, Sand) abgestreut werden. Hierdurch wird in der Regel eine ausreichende Sicherheit gewährleistet. Auftauende Stoffe, wie Streusalz, dürfen nur in besonderen Ausnahmesituationen wie z.B. Eisregen sowie auf Treppen, Rampen oder ähnlichen Gehwegabschnitten verwendet werden.

Wohin mit dem ganzen Schnee?
Der Schnee kann in den Vorgarten oder auf den Gehweg am Fahrbahnrand - nicht in den Rinnstein, auf Gullys, vor Ein- und Ausfahrten und auf Radwege - geräumt werden. Hierbei sind auch Straßenrinnen, Einläufe in Entwässerungsanlagen, Hydranten sowie die Verschlussdeckel der Versorgungsleitungen stets von Schnee und Eis freizuhalten, um „Stauwasser“ zu vermeiden. Auch für Schmelzwasser ist bei Eintritt von Tauwetter ein Abfluss freizulegen und freizuhalten.
Salzhaltiger Schnee darf nicht auf Baumscheiben oder Grünflächen abgelagert werden. Bei der Verwendung von abstumpfenden Mitteln müssen die Streugutreste nach dem Abtauen unverzüglich beseitigt werden, um ein Rutschen hierauf zu vermeiden. Wird nicht oder nur ungenügend geräumt oder gestreut und kommt es zu Stürzen, so hat der Streupflichtige für den dadurch entstandenen Schaden aufzukommen - das kann teuer werden (Arzt-/ Krankenhauskosten, Verdienstausfall, Schmerzensgeld). Zusätzlich zu den zivilrechtlichen Forderungen kann jeder Verstoß gegen die Räum- und Streupflicht als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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