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LeA: Spatenstich für den Neubau

LeA-Einrichtungsleiterin Christiane Bubel (li.) und Geschäftsführer Dr. Joachim Köhne (4. v. re.) mit Mitarbeitern und Bewohnern zeigen auf die Fläche, auf der der Neubau entstehen soll
 
Die rückwärtige Ansicht des Neubaus. Dort befindet sich der Eingang (Foto: lichtecht)
bim. Neu Wulmstorf. "Nach jahrelangen Planungen, Spendensammlungen, Kalkulationen, Gesprächen und Beratungen ist es nun so weit: Auf dem Papier ist unser lang ersehnter Neubau jetzt fertig", berichtet Dr. Joachim Köhne, Geschäftsführer der Integrativen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft (LeA) Neu Wulmstorf. "Dieses Ziel haben wir mit Hilfe vieler Menschen, Vereine und Firmen erreicht", fügt Anette Dörner vom LeA-Vorstand hinzu. Der erste Spatentisch erfolgt am Samstag, 18. August, um 13 Uhr.
Der Neubau wird von der LeA Integrative Arbeit gGmbH mit Unterstützung des Vereins hinter den Laurens-Spethmann-Häusern realisiert. Er umfasst eine 300 Quadratmeter große Tagesförderstätte mit 16 Plätzen in zwei Räumen, die verbunden werden können, und neun Wohnungen mit zwölf Plätzen für ambulant unterstütztes Wohnen. In der Tagesförderstätte, die von Menschen mit Behinderung besucht wird, die nicht in einer Werkstatt arbeiten können, gehe es u.a. darum, die Teilnehmer über Musik und Krankengymnastik zu aktivieren und zu motivieren, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und ein Ich-Empfinden zu vermitteln, erläutert Christiane Bubel, Leiterin des Wohnbereichs der Laurens-Spethmann-Häuser.
Sie und Joachim Köhne sind begeistert von der Spendenbereitschaft. Jüngst stellte die Sparda-Bank noch 10.000 Euro für die Ausstattung des Neubaus zur Verfügung. Der Hittfelder Jürgen Langahns überreichte 2.000 Euro. "Denn hier wird großartige Arbeit geleistet", lobte er, "Wenn es einem selbst gut geht, darf man gerne etwas abgeben."
"Bei unseren Investitionen sind wir auf Spenden angewiesen, u.a. durch den Baustein-Verkauf", so Joachim Köhne. Mit allen Spenden, Eigenkapital und u.a. einer größeren Erbschaft stünden dem Verein nun 800.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt wird der schlüsselfertige Neubau nach aktueller Planung 2,15 Millionen Euro kosten. Die Finanzierung über die Bank steht, so Köhne. "Wir hoffen aber, noch mehr Geld über die Spender-Steine zu bekommen."
Die Fertigstellung ist für Frühjahr/Sommer 2019 geplant.
• Der Verein LeA wurde im Dezember 1999 mit dem Ziel gegründet, Lebens- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Am 15. Juli 2009 wurde der Grundstein für die Laurens-Spethmann-Häuser gelegt. Seit Mai 2010 wohnen 27 Menschen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren dort in drei Wohngruppen. Maßgeblich unterstützt wurde der Bau der Häuser durch die Spethmann Stiftung. Heute bietet LeA neben der stationären Wohneinrichtung eine Tagesförderstätte für Menschen mit großem Unterstützungsbedarf sowie integrative Schulassistenz an.

Das Sommerfest

Ebenfalls am Samstag, 18. August, steigt zum zweiten Mal ein großes Sommerfest unter dem Titel "Summer-Sound" rund um die Laurens-Spethmann-Häuser (Theodor-Heuss-Straße 46). Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr soll es diesmal noch mehr Programm geben, das LeA in Zusammenarbeit mit dem Kunstförderungsverein "Tidenhub" auf die Beine gestellt hat. Das Fest wird um 14 Uhr eröffnet durch den Shanty-Chor "De Windjammers". Um 15 Uhr unterhält Max Rieckborn aus Hamburg mit Blues- und Rock-Cover-Stücken auf Gitarre und Klavier. Um 16 Uhr treten die "Good Guys", ein Akustik-Duo aus Finkenwerder, auf. Um 17 Uhr rappen Keno, Made by Drew, Feloxopie und Amadou. Um 18 Uhr wird "Isle of Classic Rock" erstklassig arrangierte und im Rock-Fullsound gespielte Kompositonen der 1960er-und 1970er-Jahre darbieten. Die DJs Christian Hartz und Stephan Gorski von den "DJs im Norden" werden zwischendurch für Musik sorgen. Außerdem werden dank der Unterstützung anderer Vereine u.a. Bogenschießen und Wasserspiele angeboten.
Bereits am Freitag, 17. August, um 19 Uhr erwartet Interessierte ein besonderer musikalischer Leckerbissen: Die Band "The Rin Tins" aus Bristol, England gibt ihr erstes Konzert in Deutschland bei LeA, bevor sie zum Focus-Festival nach Görlitz weiterreist. Ihre Musik ist irgendwo zwischen Folk, Jazz und Rockabilly angesiedelt.