Landrat Rainer Rempe rät, in diesem Jahr zuhause zu gruseln
Halloween - was ist erlaubt?

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as. Landkreis Harburg. Geschnitzte Kürbisköpfe, gruselige Kostüme und haufenweise Süßigkeiten: Kein Wunder, dass das Halloweenfest am 31. Oktober bei Kindern und Familien beliebt ist.

Üblicherweise ziehen die Kinder in kleinen Gruppen durch die Nachbarschaft, klingeln bei den Nachbarn, rufen "Süßes, sonst gibt's Saures" und erbeuten Gummibärchen, Schokoriegel etc. Angesichts der Corona-Pandemie und steigender Infektionszahlen fragen sich viele Eltern, ob der Gruselspaß auch in diesem Jahr stattfinden kann.

Statt wie früher von Haustür zu Haustür zu ziehen, können Eltern an diesem Halloween für ihre Kinder zuhause Süßigkeiten verstecken.

Wie wäre es mit einer gemeinsamen Bastelaktion? Wer die gruseligste Laterne herstellt, gewinnt. Gegen einen anschließenden Laternenumzug mit der Familie oder in einer kleinen Gruppe ist nichts einzuwenden.

Wenn die Laternen-Gruppe einer Familie angehört bzw. aus zwei Hausständen kommt oder die Gruppe maximal zehn Personen umfasst, ist auch das Einhalten des ansonsten vorgeschriebenen Mindestabstandes bzw. das Tragen einer Maske nicht erforderlich, teilt das Land Niedersachsen auf seiner Homepage mit. Eltern sollten jedoch das aktuelle Infektionsgeschehen in der jeweiligen Heimatregion im Auge behalten. 

Grundsätzlich dürfen in Niedersachsen in privaten Räumen bis zu 25 Personen feiern. Eltern sollten jedoch die Inzidenz für ihre Region beachten: Steigt der Wert über 35, wie derzeit im Landkreis Harburg, dürfen in privaten Räumen maximal 15 Personen feiern. Überall gilt es, den Mindestabstand einzuhalten. Wo dies nicht möglich ist, sollte ein Mundschutz getragen werden.

Die Mund-Nase-Maske lässt sich sogar ins Kostüm integrieren: zum Beispiel als Horror-Arzt oder Bankräuber. Oder man bemalt die Stoffmaske, zum Beispiel mit einem gruseligen Clownslächeln, einer Werwolfschnauze oder einem zugenähten Mund.

Spiele wie Scharade, Wer bin ich, Tabu, Pictionary oder eine Schnitzeljagd lassen sich auch gut unter Einhaltung des Mindestabstands spielen.

Auch Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, rät dazu, an Halloween zuhause zu bleiben. „Ich weiß, wie sehr sich viele Kinder darauf freuen, an Halloween verkleidet von Tür zu Tür zu ziehen und Süßigkeiten einzusammeln. Diesen Spaß hätten wir ihnen alle von Herzen gegönnt und ich möchte wirklich kein Spielverderber sein, aber angesichts der derzeitigen Corona-Situation mit einem stark gestiegenen Infektionsgeschehen appelliere ich an alle Familien, in diesem Jahr auf den Zug durch die Nachbarschaft zu verzichten. Um das Risiko einer Weiterverbreitung des Coronavirus zu senken, sollten wir alle unsere sozialen Kontakte möglichst auf einen begrenzten Kreis an Personen beschränken. Dazu passt Halloween, wie wir es kennen, leider nicht.“

Der Mund-Nasen-Schutz lässt sich in einige Kostüme integrieren. Noch etwas Kunstblut auf den Kittel, und fertig ist der Horror-Arzt
Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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