Wandern für die Kinderhospizarbeit
Jürgen Nemic sammelt Schritt für Schritt Spenden

Extremsportler Jürgen Nimec bei einer seiner Etappen auf dem 
Heidschnuckenweg zwischen Buchholz und Handeloh
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    Heidschnuckenweg zwischen Buchholz und Handeloh
  • Foto: Nimec
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Am Freitag der Vorwoche war Jürgen Nimec in der Fischbeker Heide gestartet und hatte den mehrfach prämierten Wanderweg in Etappen zurückgelegt.
Von Beruf ist Jürgen Nimec Sozialversicherungsfachangestellter und arbeitet für eine große Krankenkasse. "Für meine Touren nutze ich meine Urlaube oder die gewonnenen Zeiten durch Mehrarbeit", erläutert er.
Seit seiner frühesten Kindheit sei er dem Sport verbunden. "Bereits im zarten Alter von drei Jahren habe ich mein erstes Langlaufrennen bestritten. Seitdem hat mich der Laufsport gepackt und nicht mehr losgelassen. Bedingt durch Schule und Beruf, habe ich den Wettkampfsport reduzieren und schließlich aufgeben müssen", berichtet er. Doch Jürgen Nemic entdeckte seine neue Leidenschaft für den Bergsport. "Über kleinere Projekte in der Heimat und im Alpenraum zog es mich Anfang 2016 nach Afrika, um den Kilimandscharo zu besteigen. Mit 5.895 Metern ist der Kilimand-scharo der höchste Berg dieses Kontinents und damit einer der Seven Summits der Erde, der jeweils höchsten Berge der Kontinente", erläutert der Extremwanderer. Zwei Jahre später erklomm er den im Kaukasus (Russland) liegenden Elbrus (5.642 Meter).
Wie viele Kilometer er seit dem Projektstart auf seinen "Trails" für den guten Zweck zurückgelegt hat, kann er gar nicht sagen. Im April hatte er den 175 Kilometer langen Fernwanderweg Hoch-rhöner von Bad Kissingen bis Bad Salzungen erwandert und im Juni den 225 Kilometer langen Weserbergland-Weg unter die Füße genommen.
Begleitet wird Jürgen Nimec bei seinen Touren von seiner Lebensgefährtin Christiane. Sie ist ebenso wanderbegeistert wie er, fährt etappenweise aber auch mit dem Wohnmobil hinterher. Dort haben die beiden ihre Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeit.
Vom Heidschnuckenweg ist Jürgen Nimec ganz begeistert. "Der Tourismusverband Lüneburger Heide ist sehr engagiert. Der Weg ist bestens ausgezeichnet. Und alle Leute hier sind so freundlich", schwärmt er.
Was er an Spenden sammelt, komme dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. zugute, der die Mittel jeweils in der Region ausschütte, in der er unterwegs sei, erläutert der 42-Jährige das Prinzip.
Auf der Homepage unter www.summiter.de können Interessierte per Bankeinzug oder Überweisung für die Kinderhospizarbeit spenden und erfahren Wissenswertes über die Wanderwege. Dort sind auch Videos anzuschauen, die dokumentieren, was Jürgen Nimec auf seinen Wanderungen erlebt hat.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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