Damit bedrohte Tiere nicht ertrinken
Tierisch heiß: Tränken aufstellen, aber richtig

Eine flache Schale mit Steinen dient als sichere Landefläche für Insekten
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  • Eine flache Schale mit Steinen dient als sichere Landefläche für Insekten
  • Foto: NABU/Mareike Sonnenschein
  • hochgeladen von Tamara Westphal

(tw/nw). Anlässlich des kürzlichen Siebenschläfer-Tages ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dazu auf, Gärten für Siebenschläfer und andere kleine bedrohte Säugetiere sicherer zu machen. Denn besonders bei heißen Temperaturen sind diese auf der Suche nach Wasser. Lebensgefahr droht ihnen aber, wenn sie nicht mehr aus den Regentonnen und -fässern hinausklettern können. „In unseren Gärten gibt es auch einige bedrohte Tierarten wie den Gartenschläfer“, betont Mechthild Klocke, Projektleiterin beim BUND. „Für das Überleben dieses kleinen Verwandten des Siebenschläfers ist es umso wichtiger, solche Gefahrenquellen zu beseitigen. Die einfachste Maßnahme: Decken Sie die Wasserstellen ab. Wenn dies nicht möglich ist, kann man auch Ausstiegshilfen in Form von Holzlatten oder Ähnlichem in den Regentonnen installieren.“
Gleichzeitig können Gartenbesitzer Tieren und auch Vögeln andere gefahrlose Trinkmöglichkeiten wie flache Schalen anbieten, empfiehlt der NABU Niedersachsen. Diese können von Vögeln außerdem als Badestelle genutzt werden. Um Krankheitserregern vorzubeugen, sollte das Wasser allerdings täglich ausgetauscht werden. Und auch die Bienen, Wespen und Käfer benötigen dringend Wasser. Eine einfache Methode um Insekten schnell, nützlich und vor allem einfach „unter die Flügel zu greifen“, ist ebenfalls das Aufstellen einer flachen Schale, diese dient dann mit Steinen oder Moos angefüllt als sichere Landefläche. Auch hier gilt, das Wasser täglich auszutauschen.
Und mit etwas Glück lassen sich an den sicheren Wasserstellen seltene Tiere und Insekten im eigenen Garten beobachten.
• Wer Gartenschläfer in seinem Garten gesehen hat, meldet Hinweise gerne für das Schutzprojekt „Spurensuche Gartenschläfer“ auf www.gartenschlaefer.de.
• Weitere Tipps und Infos bieten die NABU-Broschüren „Vögel im Garten“ und „Gartenlust“, die gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU Niedersachsen, Stichwort „Tierfreundlicher Garten“, Alleestr. 36, 30167 Hannover angefordert werden können.

Eine flache Schale mit Steinen dient als sichere Landefläche für Insekten
Bedrohten Tierarten wie dem Gartenschläfer (kl. Verwandter des Siebenschläfers) droht durch Regentonnen Lebensgefahr
Autor:

Tamara Westphal aus Buchholz

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