Mehrere Tiere sterben bei Großfeuer in Kehdingen

Ein Wirtschaftsgebäude in Freiburg brannte am Neujahrsmorgen komplett nieder. Mehrere Tiere kamen in den Flammen um
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  • Foto: Polizei
  • hochgeladen von Lena Stehr

lt/nw. Freiburg. Bei einem Großfeuer auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Freiburg/Elbe an der Landesstraße 111 sind am frühen Neujahrsmorgen mehrere Tiere ums Leben gekommen.
Gegen 6 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei ein Brand eines Wirtschaftsgebäudes gemeldet. Als die ersten der ca. 150 eingesetzten Kräfte der Ortswehren aus Freiburg, Wischhafen, Balje, Hörne, Krummendeich und Oederquart an der Einsatzstelle einige Hundert Meter außerhalb von Freiburg in Richtung Krummendeich in Esch eintrafen, brannte das ca. 40 x 20 Meter mehrgeschossige Gebäude bereits in voller Ausdehnung.
Den Feuerwehrleuten gelang es noch, ca. 15 Schafe vor den Flammen und retten, zwei tragende Kühe, ein Bulle, sieben Hühner und weitere zehn Schafe konnten nicht mehr befreit werden, sie kamen in dem Feuer um.
Durch den intensiven, teilweise unter schwerem Atemschutz durchgeführten Löschangriff konnte ein Übergreifen des Brandes auf eine weitere Scheune und das derzeit unbewohnte Wohnhaus in der Nähe verhindert werden.
Das Wirtschaftsgebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. In und an dem Gebäude wurden diverse Maschinen und Werkzeuge, 4.000 Heurundballen, ein Pkw und ein Wohnmobil sowie eine neuwertige Photovoltaikanlage auf dem Dach ein Raub der Flammen.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand, der vorsorglich eingesetzte Rettungsdienst und die DRK-Bereitschaft brauchte nicht einzugreifen. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf mindestens 500.000 Euro.
Die L111 musste während der Löscharbeiten teilweise halbseitig gesperrt werden, eine Umleitung des Verkehrs war aber nicht erforderlich, es kam zu keinen nennenswerten Behinderungen.
Tatortermittler der Polizei nahmen noch vor Ort die ersten Untersuchungen zur Brandursache und den Umständen auf, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.
Die Löscharbeiten dauern vermutlich noch den ganzen Tag an.

Die Bilanz der Silvesternacht von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst lesen Sie hier

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