Lauter Rauschebärte und Zipfelmützen

Initiator Rolf Wieters ist stolz auf den Erfolg   Fotos: tp
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Zehn Jahre Museum "1.000 Weihnachtsmänner und ein Christkind" in Himmelpforten / Initiator Rolf Wieters (75): "Alle Erwartungen übertroffen"

tp. Himmelpforten. Vor zehn Jahren fing es an: Der neu gegründete Verein "1.000 Weihnachtsmänner und ein Christkind" aus Himmelpforten kaufte mit Kreissparkassen-Fördergeld die Kollektion der Weihnachtsmann-Sammlerin Reingard Niemann aus dem schleswig-holsteinischen Glücksburg. Längst die 1.000er-Marke gesprengt. Fördervereins-Chef Rolf Wieters (75) ist stolz auf den Erfolg, der alle seine Erwartungen übertrifft.

Das kleine, randvoll mit Rauschebärten und Zipfelmützen gefüllte Museum am Christkindplatz ist beliebtes Ausflugsziel - nicht nur im Advent, wenn das Christkindpostamt und der Christkindmarkt geöffnet haben: "Im Sommer besuchen uns Radler-Gruppen und holen sich einen Vorgeschmack auf Weihnachten", berichtet der Ur-Himmelpfortener Rolf Wieters, selbstständiger Fliesenlegermeister und CDU-Ratsherr.

Auch Promis aus Show und Politik staunen über die großen und kleinen Figuren im Museum und bringen neue mit: Landesvater Stephan Weil, Liedermacher Rolf Zuckowski, Travestie-Star Lilo Wanders, Moderator Carlo von Tiedemann und viele weitere bekannte Persönlichkeiten steuerten Exponate bei.

Auch Privatleute bereicherten die Sammlung, die inzwischen aus 1.300 Stücken besteht. Die Spenden kommen aus aller Welt. Aus Uruguay kommt eine Kürbisleder-Figur. Die älteste Figur von 1947 stammt aus einem US-amerikanischen Care-Paket. Schüler aus Himmelpfortens polnischer Partnergemeinde Putzk fertigten im Werkunterricht Holz- und Keramikweihnachtsmänner. Sammlungs-Gründerin Reingard Niemann bringt in jedem Jahr eine aus Blei gegossene und von Hand bemalte Miniatur vorbei.

Besonders originell ist eine aus Mexiko stammende Pappmaché-Figur. Die sogenannten Piñatas werden zu Weihnachten in dem südamerikanischen Land bei Umzügen durch die Straßen getragen und von Kindern mit Stöcken gestochen, bis sich zu ihrer Freude der Inhalt - Bonbons und Spielzeuge - entleert.

Auch Rolf Wieters erinnert sich noch genau an seine schönste Weihnachtsüberraschung: "Ein gebrauchtes Fahrrad - das war in der Nachkriegszeit eine Sensation."

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