Info- und Aktionstag im Natureum Niederelbe
Plastikmüll in den Meeren reduzieren

Plastik findet sich überall an den Küsten und bringt Seevögel in Gefahr
  • Plastik findet sich überall an den Küsten und bringt Seevögel in Gefahr
  • Foto: Rainer Himmighofen
  • hochgeladen von Susanne Böttcher

bo. Balje. Unter dem Motto "Weniger Plastik ist Meer" geht es am Dienstag im Natureum Niederelbe in Balje um Kunststoffmüll in den Ozeanen. Besucher erfahren, wie Plastik ins Meer gelangt und wie sie selbst Müll reduzieren können. In Experimenten ermitteln sie, welche Alltagsprodukte Mikroplastik enthalten und stellen eine „Bio-Alternative“ zu Kunststoff her.
Plastik überflutet die Weltmeere. Bis zu 600 Jahre kann es dauern, bis es sich abbaut. Der „Great Pacific Garbage Patch“, einer der größten schwimmenden Müllteppiche weltweit, umfasst die dreifache Fläche Frankreichs. In der Nordsee finden sich durchschnittlich rund 1.300 Plastikobjekte pro Quadratkilometer. Die Plastikteile gefährden Meeressäuger und Seevögel, die sich in dem Abfall verfangen und ertrinken oder ersticken. Mikroplastik wird von Fischen aufgenommen, reichert sich in der Nahrungskette an und findet so den Weg auf den Teller der Menschen.

  • Di., 20.08., 15-17 Uhr im Natureum Niederelbe in Balje, Neuenhof 8; Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 5 Euro, Kinder bis vier Jahre frei); geöffnet tägl. 10-18 Uhr; Info-Tel. 04753 - 842110; www.natureum-niederelbe.de.

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