Dorfgemeinschaftshaus wurde im Erdgeschoss saniert und um eine Krippe erweitert
Ein Schmuckstück in der Dorfmitte von Hagenah

Zum Team der neuen Krippe gehören (v.li.): Rike Dammann, 
Antje Seemann und Karin Waller
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  • Zum Team der neuen Krippe gehören (v.li.): Rike Dammann,
    Antje Seemann und Karin Waller
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  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

sb. Heinbockel. Es ist ein Schmuckstück, das keiner bewundern kann. Im vergangenen Jahr wurde das Dorfgemeinschaftshaus in Hagenah aufwendig renoviert und um eine Krippe erweitert. "Allerdings kann das Resultat kaum jemand sehen", bedauert Ortsbürgermeister Andreas Haack. "Wegen Corona ist bis auf Krippe und Kindergarten derzeit alles geschlossen und ungenutzt."

Der Gemeinde-Chef hatte sich im Rat sehr dafür eingesetzt, dass das historische Gebäude aus dem Baujahr 1896 in der Ortsmitte nicht abgerissen, sondern saniert und umgebaut wird. Bis in die 1970er Jahre war es u.a. Dorfschule mit angeschlossener Lehrerwohnung und Stall. Auch die Feuerwehr hatte dort viele Jahre ihr Domizil. "Das alte Gebäude gehört zum Dorf und gibt ihm ein Gesicht", sagt er. Das Resultat kann sich sehen lassen: Das Gebäudeinnere ist hochmodern, die alte Fassade klassisch geblieben.

Nach dem Umbau verfügt das Dorfgemeinschaftshaus über ein Ratszimmer, neue sanitäre Anlagen und eine Küche. Der Saal, früher Aula der Dorfschule, erstrahlt ebenfalls in neuem Glanz. Die frühere Verbindungstür zum Kindergarten wurde geschlossen, so dass zwei separate Gebäudetrakte entstanden sind. Der Saal steht Vereinen und Institutionen zur Verfügung, z.B. für Seniorennachmittage und Seniorengymnastik sowie Chorproben. "Privat vermietet wird der Saal nicht", betont Andreas Haack. 

Neue Krippe für 15 Kleinkinder

Der Kindergartenkomplex wurde um einen Raum für die neue Krippe plus Sanitärbereich und Ruheraum erweitert. Hier können seit September bis zu 15 Babys und Kleinkinder betreut werden. "Es gibt noch einige freie Plätze", sagt Krippenleiterin Rike Dammann. Für Krippe und Kindergarten gibt es zudem einen neuen gemeinsamen Bewegungsraum.

Für dieses Jahr ist noch der Ausbau des Dachgeschosses geplant. Hier soll der Jugendförderverein Platz finden, dessen Raum für die neue Krippe weichen musste. Das Geld für diese Baumaßnahme wurde bereits in den Haushalt eingestellt. Geplant sind zudem weitere Renovierungsmaßnahmen im Kindergartenbereich.
Neben dem Dorfgemeinschaftshaus wurde die gesamte Ortsmitte aufgehübscht. U.a. wurde die Straße neu asphaltiert und Bushaltestelle sowie Parkplatz und Fahrradabstellplatz saniert. Auch der Bereich neben dem Gebäude wurde neu angelegt und erhielt eine großzügige Rasenfläche sowie einen gepflasterten Eingangsbereich. Insgesamt verursachte die gesamte Baumaßnahme Kosten in Höhe von 1,14 Mio. Euro. Nach Abzug aller Zuschüsse verblieben bei der Gemeinde Kosten in Höhe von 640.000 Euro als Eigenanteil.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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