Jede Menge Spaß beim Spieletreff

Wer hat das beste Blatt bei "Phase zehn"? Es wetteifern (v.li.): Heinrich Siems, Ingrid Benkert, Waltraud Schmidt und Hilda Miller
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Einmal im Monat treffen sich Senioren im Oldendorfer Gemeindehaus zum Spielen

sb. Oldendorf. Auf diesen Termin freuen sich viele Senioren aus dem Raum Oldendorf: Immer am zweiten Dienstag im Monat treffen sie sich um 14.30 Uhr im Gemeindehaus zum Spielen. Vor vielen Jahren von der Kirchengemeinde ins Leben gerufen, wird der Kreis seit rund drei Jahren von Gemeindemitglied Hilda Miller (55) betreut.

Los gehen die Treffen, an denen zwischen zwölf und 15 Personen teilnehmen, mit einer Kaffeetafel. Dabei wechseln sich die Gäste mit dem Kuchen backen ab, manchmal gibt es auch gekaufte Kekse. "Wir kennen uns schon ewig und tauschen beim Kaffee trinken erst mal Neuigkeiten aus", sagen die Teilnehmer - überwiegend sind es Damen. Dabei finden sich an den Tischen gleich die Spielrunden für später zusammen.

"Wir spielen immer Rummykub", sagen Karin Siems (78), Martha Engelke (77) und Waltraud Liebehentschel (73). Die drei Damen aus Oldendorf kennen sich bereits aus ihrer Jugendzeit und lieben diese Rommé-Variante mit Zahlenplättchen. Am Nebentisch werden bei "Skip Bo" eifrig Kartenreihen gelegt. "Das spielen wir auch gern zuhause, zum Beispiel mit den Enkelkindern", verrät Helga Burfeindt (79) aus Kuhla. Ihre Spielpartnerinnen sind an diesem Nachmittag Traute Blumenthal (79) aus Sunde, Annemarie Tiedemann (80) aus Heinbockel und deren Tochter und Oldendorfer Küsterin Karina Meier (51). Auch sie kennen sich schon seit Jahrzehnten, freuen sich auf das regelmäßige Treffen und sprechen oft auch über alte Zeiten.

Die Personen am dritten Tisch haben sich dem Kartenspiel "Phase zehn" verschrieben. Der Kartenspiel-Bestseller, dessen Regeln denen von Rommé ähneln, ist bei den Oldendorfern Ingrid Benkert (78), Waltraud Schmidt (85), Hilda Miller (55) und Heinrich Siems (80) total angesagt. "Heute bin ich der Hahn im Korb, normalerweise gehört noch Wolfgang Häuser zu unserer Runde", sagt Heinrich Siems mit einem Schmunzeln. Auch sie kennen sich bereits seit vielen Jahren - "zumindest vom Sehen", sagt Ingrid Benkert. Sie ist seit rund zwei Jahren regelmäßig bei den Spieletreffs dabei. "Bis dahin war ich sehr sportlich und viel unterwegs", erzählt sie. "Seit einem Beinbruch bin ich jedoch in meiner Mobilität eingeschränkt. Der Spieltreff bietet mir die Gelegenheit, trotzdem Leute zu treffen und Spaß zu haben." 

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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